Anlegeroptimismus treibt Technologieaktien zu neuen Höchstständen
Die Aktienmärkte erlebten am Nachmittag einen bedeutenden Aufschwung, als Investoren begannen, ihre anfänglichen Bedenken bezüglich der Fed-Beschlüsse beiseite zu schieben und vermehrt in Aktien zu investieren, wobei vor allem Technologiewerte im Mittelpunkt standen.
Die Federal Reserve hatte kürzlich ihren Leitzins um 25 Basispunkte gesenkt und signalisiert, dass weitere Senkungen bis zum Jahresende und darüber hinaus möglich sein könnten. Trotz einer anfänglichen Marktrückgang, ausgelöst durch die Bekanntgabe, dass nur eine Zinssenkung für 2026 vorhergesehen wird – im Gegensatz zu den drei zuvor eingepreisten Senkungen – erholten sich die Märkte schnell. Diese erste Zinssenkung im Jahr 2025 war von den Anlegern weitgehend erwartet worden. Infolgedessen stiegen die Aktienkurse merklich, was wichtige Indizes wie den S&P 500 und Nasdaq auf Rekordniveau brachte.
Die Zinsentscheidung der Fed wurde durch Anzeichen eines schwächelnden Arbeitsmarktes beeinflusst. Niedrigere Zinsen gelten allgemein als positiv für die Aktienmärkte, da sie die Kreditaufnahme für Unternehmen verbilligen und festverzinsliche Anlagen im Vergleich weniger attraktiv erscheinen lassen, wodurch Kapital in den Aktienmarkt fließt. Trotz der von Fed-Chef Powell hervorgehobenen Risiken der zukünftigen Geldpolitik, hat die Aussicht auf eine lockerere Geldpolitik den Optimismus an der Wall Street entfacht.
Der Aktienmarkt reagiert oft überempfindlich auf Nachrichten, sodass starke Kursrückgänge gute Gelegenheiten bieten können, qualitativ hochwertige Aktien zu erwerben.

