Amsterdam setzt neue Maßstäbe: Verbot von Fleisch- und fossiler Werbung tritt in Kraft
Amsterdam hat mit einem richtungsweisenden Beschluss neue Regeln in der Werbelandschaft eingeführt. Ab diesem Sommer wird es nicht länger erlaubt sein, an öffentlichen Plätzen, in der Nähe von Straßen oder an Haltestellen Werbung für Produkte wie Hamburger, Kreuzfahrten, Diesel-Fahrzeuge oder Flugreisen zu schalten. Der Gemeinderat segnete das bahnbrechende Verbot in der niederländischen Hauptstadt mit einer Mehrheit ab.
GroenLinks, die Grüne Partei, die als eine der treibenden Kräfte hinter dieser Initiative steht, feiert diesen Schritt als 'wichtigen Sieg für das Klima und die öffentliche Gesundheit.' Die grüne Stadträtin Jenneke van Pijpen betonte, dass in Amsterdam kein Platz für Werbung von Unternehmen sei, die die Klimakrise befeuern.
Während Amsterdam mit diesem Schritt neue Wege geht, gibt es bereits ähnliche Werbeverbote in anderen niederländischen Städten, die sich gegen Produkte richten, deren fossiler Energieverbrauch dem Klima schadet. Allerdings ist Amsterdam die erste Metropole weltweit, die auch Fleisch als Ziel von Werbeverboten definiert. Bereits im Vorjahr wurde eine gerichtliche Klage von Reiseveranstaltern gegen das Verbot fossiler Werbung in Den Haag abgewiesen.

