Amazon Web Services investiert Milliarden in thailändische Cloud-Infrastruktur
Amazon Web Services (AWS), die Cloud-Sparte von Amazon, hat die Eröffnung einer neuen AWS-Region im Asien-Pazifik-Raum, speziell in Thailand, angekündigt. Diese mit einem Investitionsvolumen von über fünf Milliarden US-Dollar geplante Expansion soll Kunden ermöglichen, Arbeitslasten auszuführen und Daten mit geringerer Latenz sicher in Thailand zu speichern.
Die neue Region in Thailand umfasst drei eigenständige Verfügbarkeitszonen, die jeweils über unabhängige Energie-, Kühl- und Sicherheitsinfrastrukturen verfügen und durch Netzwerke mit extrem niedriger Latenz verbunden sind. AWS zufolge wird diese Neuerung voraussichtlich das thailändische Bruttoinlandsprodukt (BIP) um rund zehn Milliarden US-Dollar steigern und jährlich über 11.000 Vollzeitarbeitsplätze schaffen.
Diese Arbeitsplätze erstrecken sich auf Bereiche wie Bauwesen, Wartung, Ingenieurwesen, Telekommunikation und weitere Segmente innerhalb der Lieferkette von AWS. Mit dieser Initiative unterstreicht AWS sein langfristiges Engagement, der wachsenden Nachfrage nach Cloud-Diensten in Thailand und der gesamten Asien-Pazifik-Region gerecht zu werden.
Durch die neue Eröffnung steigt die globale Präsenz von AWS auf 111 Verfügbarkeitszonen in 35 Regionen. Darüber hinaus plant AWS, weitere 15 Zonen und fünf neue Regionen zu erschließen, darunter Mexiko, Neuseeland und Saudi-Arabien. Erst kürzlich wurde bekannt, dass das Unternehmen beabsichtigt, 11 Milliarden US-Dollar in Georgia zu investieren, um die Infrastruktur für Cloud-Computing und künstliche Intelligenz zu stärken.

