Amazon setzt weiteren Stellenabbau als Effizienzmaßnahme fort
Amazons Ankündigung, in einer weiteren Entlassungswelle rund 16.000 Arbeitsplätze zu streichen, markiert einen bemerkenswerten Schritt des Internetriesen, der sich in einem hart umkämpften Marktsegment positioniert. Der Konzern plant, seine Struktur durch den Abbau von Bürokratie zu schlanker zu gestalten, was insbesondere angesichts der wachsenden Konkurrenz im Bereich der Künstlichen Intelligenz notwendig erscheint. Die Vizepräsidentin für Technologie, Beth Galetti, teilte in einem Blogbeitrag mit, dass betroffenen Mitarbeitern in den USA 90 Tage gewährt werden, um interne Alternativen zu finden, während für andere Abfindungen und Übergangshilfen bereitgestellt werden sollen.
Diese Entwicklungen geschehen nur wenige Monate nach einer vorherigen Ankündigung, dass 14.000 Stellen abgebaut werden sollten. Der Vorstandsvorsitzende Andy Jassy hatte mehrfach darauf hingewiesen, dass eine Reduktion der Managementebenen und der Bürokratie notwendig sei, insbesondere nach der expansiven Einstellungsphase während der Covid-19-Pandemie. Die Automatisierung durch Künstliche Intelligenz, die umfassendere Effizienzsteigerungen verspricht, wird als zentraler Faktor für den jüngsten Personalabbau gesehen. Mit einem weltweiten Personalstand von etwa 1,58 Millionen Mitarbeitern per Ende September 2025 ist Amazon bestrebt, flexibel und effizient in einem sich rapide entwickelnden Markt zu agieren.

