Amadeus Fire spürt rauen Gegenwind und hält dennoch Kurs
Der Personaldienstleister Amadeus Fire sieht sich zu Jahresbeginn mit einem spürbaren Gegenwind konfrontiert. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITA) verzeichnete im ersten Quartal einen beträchtlichen Rückgang um etwa 70 Prozent und liegt nun bei 4,3 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Dienstag in Frankfurt berichtete. Auch der Umsatz konnte sich dem Abwärtstrend nicht entziehen und sank um 14,5 Prozent auf 98,2 Millionen Euro.
Maßgebliche Ursachen für diese Entwicklung sieht Amadeus Fire in einem herausfordernden Marktumfeld und einer verbreiteten Unsicherheit unter den Marktteilnehmern in Deutschland. Insbesondere die angespannte Lage der deutschen Volkswirtschaft belastet die Zukunftsaussichten des Personaldienstleisters. Trotz dieser Widrigkeiten hält der Vorstand bislang an seinen Prognosen fest.
In Anbetracht einer gedämpften Nachfrage nach neuen Arbeitskräften erwartet das Unternehmen weiterhin nennenswerte Abschwächungen bei Umsatz und operativem Gewinn. Der Vorstand prognostiziert, dass der Umsatz bis 2025 in eine Bandbreite von 387 bis 417 Millionen Euro fallen könnte. Der operative Gewinn (EBITA) wird auf einen Rückgang auf 36 bis 44 Millionen Euro geschätzt, untermauert der Konzern seine Einschätzung.

