Alphabet erweitert Anleiheprogramm auf europäischem Markt

Der US-amerikanische Technologiekonzern Alphabet, Muttergesellschaft von Google, öffnet sich neuen Märkten und begibt erstmals Anleihen in Schweizer Franken und britischem Pfund Sterling. Diese strategische Initiative zielt darauf ab, sich Kapital in Milliardenhöhe zu sichern, um zukünftige Investitionen zu stützen.
Eine besonders bemerkenswerte Neuheit stellt der sogenannte "Methusalem"-Bond dar, ein Schuldpapier mit einer Laufzeit von 100 Jahren, das am britischen Markt eingeführt wird. Aktuelle Berichte legen nahe, dass im Rahmen des britischen Angebots Anleihen mit verschiedenen Laufzeiten zwischen drei und 100 Jahren verfügbar sein werden. Parallel dazu umfasst das Schweizer Angebot Laufzeiten von drei bis 25 Jahren.
Marktbeobachter erwarten, dass die Preisgestaltung der Anleihen zügig erfolgt. Der genaue Umfang der Kapitalaufnahme durch Alphabet bleibt vorerst unklar.
Erst zu Wochenbeginn hatte sich Alphabet auf dem US-Markt erfolgreich 20 Milliarden US-Dollar über Anleihen beschafft. Bei diesem Vorstoß überstiegen die eingegangenen Aufträge zwischenzeitlich die 100-Milliarden-Dollar-Marke, ein beachtlicher Erfolg, der das starke Interesse institutioneller Investoren unterstreicht. Diese Kapitalzufuhr wird voraussichtlich in die Weiterentwicklung der Infrastruktur für Künstliche Intelligenz einfließen, was mit angekündigten Investitionsvorhaben von bis zu 185 Milliarden US-Dollar korreliert.

