Frosta setzt auf Qualität trotz steigender Kosten: Gewinn sinkt zugunsten der Kunden

Trotz enormen Drucks durch steigende Materialkosten bleibt der Tiefkühlkosthersteller Frosta seiner Qualitätstreue verpflichtet, auch wenn dies auf Kosten des Gewinns geht. "In einem herausfordernden Markt setzen wir nicht auf Einsparungen, die Qualität mindern könnten", betont Vorstandschef Felix Ahlers. Diese Strategie scheint sich auszuzahlen, denn laut Unternehmensangaben verzeichnete Frosta bis 2025 ein weit überdurchschnittliches Wachstum im Vergleich zum Markt. Bemerkenswerterweise gehören neun der zehn in Deutschland meistverkauften Tiefkühlgerichte jetzt zum Frosta-Portfolio, wie Ahlers erfreut hinzufügt.
Ein Paradebeispiel für dieses Qualitätsbewusstsein ist der italienische Pecorino, den Frosta in regulären Laiben verarbeitet, trotz seines vierfachen Preises im Vergleich zu Schmelzkäse, erläutert Marketingvorstand Hinnerk Ehlers. Die Finanzzahlen unterstreichen den eingeschlagenen Kurs: Während der Umsatz im Jahr 2025 um fast sieben Prozent auf 682 Millionen Euro anstieg, fiel der Gewinn von 42 auf 37 Millionen Euro ab. Als Hauptverursacher dafür gelten die steigenden Kosten für Zutaten sowie die Material- und Personalkosten. Für das kommende Jahr 2026 prognostiziert der Vorstand ein Umsatzwachstum zwischen 4 und 9 Prozent und einen Konzernjahresüberschuss von 4 bis 8 Prozent.

