Alnatura zieht sich aus Schweizer Filialgeschäft zurück: Aus für Bio-Supermärkte bis Ende 2025
Alnatura verabschiedet sich von seinen Bio-Supermärkten in der Schweiz und plant die Einstellung des Betriebs bis Ende 2025. Diese Entscheidung resultiert aus der Ankündigung der Genossenschaft Migros Zürich, den seit 2012 bestehenden Franchisevertrag mit Alnatura auslaufen zu lassen. Nach intensiven Bemühungen, eine tragfähige Lösung zu finden, verkündete Alnatura nun, dass sich kein Nachfolger finden ließ, der die Philosophie der Marke weitertragen möchte. Folglich wird Alnatura selbst den Betrieb der 25 Märkte von Baden bis Zürich nicht fortführen, und die Türen schließen am 31. Dezember 2025 endgültig.
Für die rund 260 betroffenen Mitarbeitenden im Verkauf hat Migros Zürich vorgesorgt. Die Genossenschaft offeriert allen Angestellten alternative Positionen innerhalb des Unternehmens. Parallel dazu wird an einem Nachnutzungskonzept für die Ladenflächen gearbeitet, das sowohl interne Lösungen innerhalb der Migros-Gruppe als auch Optionen mit externen Interessenten in Betracht zieht.
Gleichwohl markiert dieser Rückzug das Ende eines Kapitels, das vor über einem Jahrzehnt mit der Eröffnung der ersten Filialen in der Schweiz begann. Dennoch bleibt die Marke Alnatura im Land präsent. Die langfristige Kooperation mit Migros wird fortgeführt, mit einem verstärkten Fokus auf den Vertrieb von Alnatura-Produkten über Migros-Filialen und Online-Plattformen. Ein kontinuierlicher Ausbau des Sortiments ist ebenfalls geplant, um die Beliebtheit der Marke weiterhin zu stärken.

