Aktienmärkte in Fernost trotzen US-Vorgaben mit Aufwärtstrend

Die asiatischen Aktienmärkte haben sich am Mittwoch größtenteils positiv entwickelt und dabei die schwachen Vorgaben der Wall Street hinter sich gelassen. Während sich Softwarewerte nicht von den Verlusten ihrer US-Pendants erholen konnten, stützten Umschichtungen in andere Segmente wie Banken, Industrie und Energie die Märkte. Laut Stephen Innes, Anlagestratege bei SPI Asset Management, bestehen jedoch weiterhin Bedenken, dass die Ausbreitung Künstlicher Intelligenz traditionelle Geschäftsmodelle herausfordern könnte.
Die südkoreanische Börse setzte ihren Höhenflug unvermindert fort, während auch die chinesischen Aktienmärkte Aufwind erhielten. So gewann der CSI-300-Index der chinesischen Festlandbörsen beachtliche 0,83 Prozent und der Hang-Seng-Index in Hongkong legte um 0,11 Prozent zu.
Auch in Australien setzte sich der positive Trend fort, wobei der S&P/ASX 200 um 0,8 Prozent kletterte. Marktexperten der Deutschen Bank verwiesen auf die Erholung der Edelmetallpreise, die die rohstofflastige australische Börse zusätzlich beflügelte.
Demgegenüber verzeichnete die japanische Börse Verluste. Der Nikkei 225 fiel um 0,78 Prozent, nachdem er tags zuvor stark zugelegt hatte. Investoren richten dort bereits ihr Augenmerk auf die bevorstehenden Wahlen am Wochenende.

