Aktienmärkte in Fernost im Aufwind – Dank europäischer Impulse
Die Aktienmärkte in Asien konnten am Dienstag einen größtenteils positiven Abschluss verzeichnen, inspiriert von den freundlichen Tendenzen an den europäischen Börsen. Diese Entwicklung ereignete sich trotz eines Mangels an neuen Impulsen aus den USA und der herrschenden Unsicherheit bezüglich der von US-Präsident Donald Trump aufgeschobenen Zölle für europäische Produkte.
Ein entscheidender positiver Faktor war der Gipfel des Asean-Staatenverbundes in Malaysia, bei dem Fortschritte beim Handelsabkommen Atiga erzielt wurden. Dabei einigten sich die Teilnehmer auf den Abbau von Handelshemmnissen und eine vereinfachte Zollabfertigung. Außerdem wurden neue Regeln zur Wertschöpfung sowie Maßnahmen zur Stärkung der Investitionen und des industriellen Ausbaus in der Region beschlossen, wie Sandro Pannagl, Analyst bei der LBBW, erläuterte.
Der japanische Nikkei 225 legte um 0,5 Prozent zu und erreichte 37.724 Punkte. In Australien stieg der S&P/ASX 200 um 0,6 Prozent auf 8.407 Zähler. Der Hang Seng in Hongkong konnte ebenfalls um 0,4 Prozent auf 23.368 Punkte zulegen. Anders entwickelte sich der chinesische CSI-300-Index, der trotz eines beschleunigten Gewinnwachstums chinesischer Industrieunternehmen im April um 0,6 Prozent auf 3.839 Punkte fiel.

