Airbus trotzt Produktionsherausforderungen und übertrifft Auslieferungsziel knapp
Im Jahr 2025 hat der europäische Luftfahrtgigant Airbus sein ursprüngliches Ziel für die Auslieferung von Passagierjets trotz erheblicher Produktionshürden durch die Qualitätsüberprüfung von Rumpfteilen fast erreicht. Der Konzern verkündete stolz die Übergabe von insgesamt 793 neuen Flugzeugen an seine Kunden, ein nur geringfügiger Rückgang gegenüber dem korrigierten Ziel von 790 Maschinen. Ursprünglich hatte sich CEO Guillaume Faury 820 Auslieferungen vorgenommen, musste jedoch seine Erwartungen aufgrund der Kontrollen eindämmen.
Die Herausforderungen sind Airbus nicht neu. Bereits in den Vorjahren hatte der Flugzeughersteller mit Verzögerungen und Kapazitätsproblemen seiner Zulieferer, insbesondere bei der Lieferung entscheidender Komponenten wie Triebwerken, zu kämpfen. Diese Komplikationen zwangen das Unternehmen schon 2024 dazu, seine ursprünglich angestrebten Zahlen zu revidieren. Trotz dieser Schwierigkeiten blieb die Nachfrage nach Airbus-Flugzeugen stabil, was sich in einem gestiegenen Auftragsbestand widerspiegelt.
Insbesondere die Modelle der A320neo-Familie erfreuten sich ungebremster Beliebtheit. Im Jahr 2025 machten sie mit 607 ausgelieferten Einheiten den Großteil der Flugzeugverkäufe aus. Weiterhin wurden 57 A350, 36 A330neo und 93 der kompakteren A220 ausgeliefert. Airbus' zukünftige Perspektiven scheinen vielversprechend, da das Unternehmen über 1.000 neue Aufträge verzeichnete, was nach Abzug von Stornierungen noch immer beeindruckende 889 Bestellungen ergibt. Der Auftragsbestand erreichte Ende 2025 nochmals ein Allzeithoch mit 8.754 Maschinen, ein klares Zeichen für die ungebrochen hohe Nachfrage in der Luftfahrtbranche.

