AfD in Turbulenzen: Die Partei unter Druck wegen Treffen mit Rechtsextremen
Die AfD gerät nach dem Bekanntwerden des Treffens von Parteimitgliedern mit Rechtsextremen in Potsdam zunehmend in Bedrängnis. Die "Alternative" zeigt sich dabei so nervös und unbeholfen wie lange nicht mehr. Der Wolf im Schafspelz fühlt sich ertappt. Ausgerechnet im Jahr, in dem die Partei an die ersten Schalthebel der Macht gelangen möchte, beginnt sie mit einer politischen Havarie.
Besonders aufstößig für manche Wähler sind die Gespräche über Massendeportationen, die auch deutsche Staatsbürger mit ausländischen Wurzeln betreffen sollen. Selbst Protestwähler, die bislang über schlimme Tabubrüche der Rechtsradikalen hinweggesehen haben, stoßen sich nun an diesen radikalen Ideen. Teile der Gesellschaft sind aufgewacht und gehen gegen die AfD auf die Straße, um den Rassismus der Partei anzuprangern. Dies sollte die etablierten Parteien ermutigen.
Allerdings ist ein Verbot der AfD nicht der richtige Weg, da dies die Partei nur in eine Märtyrerrolle drängen würde. Stattdessen sollten die etablierten Parteien die AfD entlarven und ihr die Stimmen der Mitte mit einer pragmatischen Politik abjagen. Es gibt noch viel zu tun in den Bereichen Bürgergeld und Migration, um der AfD die Anziehungskraft bei der Bevölkerung zu nehmen.
Die AfD bekommt zunehmend Gegenwind und steht unter Druck aufgrund des Treffens mit Rechtsextremen in Potsdam. Die Wähler reagieren empört auf die Idee von Massendeportationen, die auch deutsche Staatsbürger betreffen könnten. Protestwähler, die bisher die Tabubrüche der Rechtsradikalen ignorierten, wachen nun auf und gehen gegen die AfD auf die Straße. Statt ein Verbot der Partei zu fordern, sollten die etablierten Parteien sie entlarven und den Wählern mit einer pragmatischen Politik für die Mitte entgegentreten. Die Themen Bürgergeld und Migration spielen dabei eine entscheidende Rolle. (eulerpool-AFX)

