AfD auf Rekordkurs – Union verliert weiter an Boden
Die AfD hat in der neuesten Insa-Umfrage für die Bild am Sonntag mit 27 Prozent ein neues Allzeithoch erreicht und ihren Vorsprung auf die Union (25 Prozent) ausgebaut. Damit bleibt die Partei zum vierten Mal in Folge stärkste politische Kraft in Deutschland.
Regierung ohne Mehrheit
Die schwarz-rote Koalition unter Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) käme laut Umfrage nur noch auf 39 Prozent – zu wenig für eine parlamentarische Mehrheit. Eine rechnerische Mehrheit gäbe es derzeit nur für ein Bündnis aus Union und AfD mit zusammen 52 Prozent, eine Option, die Merz allerdings erneut strikt ausschloss.
Parteien im Vergleich
Die SPD stagniert bei 14 Prozent, die Grünen verlieren einen Punkt auf 11 Prozent. Unverändert bleiben Linke (11 Prozent), FDP (4 Prozent) und BSW (4 Prozent). Damit halten sich die kleineren Parteien auf niedrigem Niveau, während das rechte Lager weiter zulegt.
Merz bleibt bei „Brandmauer“
In einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung bezeichnete Merz die AfD als „Hauptgegner“ der Union und kündigte an, die inhaltlichen Unterschiede künftig noch deutlicher herauszustellen. Forderungen nach einer „Normalisierung“ im Umgang mit der AfD erteilte er eine klare Absage.


