Adtran Networks meldet erhöhten operativen Verlust trotz Umsatzsteigerung
Der Telekomausrüster Adtran Networks sieht sich mit einer deutlichen Erhöhung seines operativen Verlusts konfrontiert, da gestiegene Kosten und Investitionen auf das Ergebnis drücken. Für das zweite Quartal verzeichnete das in München ansässige Unternehmen ein um Sondereffekte bereinigtes Minus vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 7,4 Millionen Euro. Im Vergleich dazu lag der Verlust im gleichen Vorjahreszeitraum noch bei 2,7 Millionen Euro.
Dennoch zeigt sich auf der Umsatzseite ein leichter positiver Trend. Dank einer anziehenden Kundennachfrage und der allmählichen Normalisierung der Lagerbestände konnte Adtran Networks seinen Umsatz um 1,5 Prozent auf knapp 110 Millionen Euro steigern. Diese Entwicklung unterstreicht das Potenzial der Markterholung, die das Unternehmen zu nutzen versucht, um mittel- bis langfristige Wachstumschancen zu realisieren.
Als Teil des US-Konzerns Adtran Holdings, der 65 Prozent der Anteile an Adtran Networks hält, profitiert das Unternehmen von den internationalen Synergien und der strategischen Ausrichtung seines Mutterkonzerns. Adtran Networks, das früher unter dem Namen Adva bekannt war, ist seit einigen Jahren ein wesentlicher Bestandteil des globalen Portfolios von Adtran Holdings.

