AB Inbev überrascht mit starkem operativen Ergebnis trotz Nachfragedämpfung
Der globale Brauriese AB Inbev spürt zu Jahresbeginn eine anhaltend schwache Biernachfrage, die den Getränkeabsatz im ersten Quartal um 2,2 Prozent schrumpfen ließ. Dennoch meldet der Hersteller beliebter Marken wie Beck's, Budweiser und Corona einen Umsatzrückgang von 6,3 Prozent, was 13,6 Milliarden US-Dollar (12,1 Milliarden Euro) entspricht.
Doch organisch, also ohne Berücksichtigung von Währungsschwankungen und Unternehmensstrukturveränderungen, konnte AB Inbev ein Umsatzplus von 1,5 Prozent verzeichnen. Der Konzern mit Sitz in Belgien hält trotz der Herausforderungen an seiner Jahresprognose fest.
Besonders positiv überrascht der Anstieg des bereinigten Ergebnisses vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda), das organisch um beachtliche 7,9 Prozent auf knapp 4,9 Milliarden Dollar zulegte. Analysten hatten im Vorfeld nur mit einem halben so hohen Zuwachs gerechnet.
Auch wenn der nominale Gewinn im laufenden Betrieb leicht gefallen ist, unterstreicht dies die anhaltende Stärke des operativen Geschäfts. AB Inbev plant, das bereinigte operative Ergebnis bis 2025 weiterhin jährlich um 4 bis 8 Prozent zu steigern, was mit den mittelfristigen Erwartungen des Unternehmens übereinstimmt.

