Filmkritik - The Confession - Das Geständnis (1999)
 
 

The Confession - Das Geständnis

DVD / Blu-ray / iTunes :: IMDB (6,0)
Original: The Confession
Regie: David Hugh Jones
Darsteller: Ben Kingsley, Amy Irving
Laufzeit: 114min
FSK: ???
Genre: Thriller, Drama (USA)
Filmstart: 22. Januar 1999
Bewertung: n/a (0 Kommentare, 0 Votes)
Man sieht zwei völlig gegensätzliche Menschen. Da ist zum einen der gerissene Anwalt Roy Bleakie (Alec Baldwin), ein Mann vor dem eine steile Karriere liegt, ein Mann der keine Kompromisse eingeht und auch nicht vor der Unmoral zurückschreckt. Gangster paukt er mit links raus und seine Affäre mit der einflussreichen Richterin Judy Crossland (Anne Twomey) soll ihm seinen nächsten Platz auf der Leiter nach oben liefern: Bezirksstaatsanwalt von New York City. Und dann ist da Harry Fertig (Ben Kingsley), ein gläubiger Jude, ein liebender Familienvater und auch ein äußerst pflichtbewusster Buchhalter. Das Leben dieser beiden Menschen soll sich durch ihr Zusammentreffen völlig ändern. Sie begegnen sich im Gefängnis. Fertig, angeklagt wegen dreifachen Mordes, Blackie als von Fertigs politisch einflussreichem Boss Reynoble (Jay O'Sanders) engagierter Anwalt. Was hat diesen braven Mann dazu bewegt drei Menschen zu erschießen? Wir gehen zwei Wochen zurück. Harry Fertig begibt sich mit seiner Frau Sara (Amy Irving) und seinem fünfjährigen Sohn, den er abgöttisch liebt, auf schnellstem Weg ins Krankenhaus. Irgendetwas ist mit seinem Kind nicht in Ordnung. Hier wird er jedoch nach Stunden immer noch vertröstet, selbst als er einen behandelnden Arzt anspricht, sich dringend den Jungen anzusehen, wird er auf grobe Art abgefertigt. Auf dem Weg in ein anderes Krankenhaus stirbt Harrys Sohn an einem Blinddarmdurchbruch. Die Tage vergehen, Harry steigert sich in Hass- und Rachegefühle, solange bis er loszieht, um die an dem Abend diensthabende Schwester, die ihn immer wieder abwies, den arroganten Arzt, sowie einen Pfleger, der ihn fast rausgeschmissen hätte, zu erschießen. Einige Stunden später stellt sich Harry Fertig der Polizei und gesteht die Morde. Auftritt des aalglatten Roy Bleakie. Sein Auftraggeber Reynoble gibt ihm deutlich zu verstehen, dass er Harry nicht nur vor der Todesstrafe, sondern auch vor einer langen Haftstrafe retten muss. Er soll dafür sorgen, dass er als nicht zurechnungsfähig erklärt und ‚nur’ in eine geschlossene Anstalt eingewiesen wird. Gelingt Bleakie dies, soll er endlich seinen Traumposten bekommen. Roy taucht ein in die Psyche seines Mandanten, der ihn gar nicht als Anwalt haben will, der vielmehr abgeurteilt werden will. Denn in seinen Augen hat er sich schuldig gemacht und will nun dafür auf Erden sühnen, um später, am Tag des Jüngsten Gerichts frei von jeder Schuld zu sein. Und jetzt beginnen für Bleakie die Probleme. Er kann Fertig nicht für verrückt erklären lassen, solange der geständige Mörder nicht einwilligt. Und je mehr Zeit er mit dem Killer verbringt, desto mehr besinnt Blackie sich wieder auf seine eigenen Werte, die ihm einmal so viel bedeutet haben. Für ihn gewinnt es bald mehr an Bedeutung, dass Fertig seine gerechte Strafe zugestanden bekommt, als dass er noch den politischen Posten haben will. Als Reynoble starken Druck auf ihn ausübt, forscht Roy in dessen Leben nach und kommt auf die Spur eines großen Umweltskandals, dessen einziger Zeuge, ohne es zu wissen, Harry Fertig ist...

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