Wie holen sie die 100€ (+ Kosten fürs Girokonto) wieder an mir rein? Drehen sie mir dauernd irgendwas an? Gibt es versteckte Kosten für jede Kleinigkeit oder Aussergewöhnlichkeit? Verkaufen sie vielleicht sogar meine Daten? Zu verschenken hat niemand was, am wenigsten eine Bank :D
Ich denke, dass ein nicht unerheblicher Teil die 1000 Euro nicht gleich wieder abhebt. Ansonsten gibt es da keinen Haken bzw. ich habe noch keinen entdeckt. Ich für meinen Teil lasse die 1000 Euro nur 1-2 Tage drauf, weil ich bei der zusätzlichen Tagesgeldkontoeröffnnung falsch beraten wurde und mir, nachdem ich endlich mal jemanden am Telefon hatte, keinerlei Entgegenkommen gezeigt wurde.
 
Jede Girokonto-Eröffnung kann den Schufa-Score drücken. Schnellkündiger "verbrennen" oft bei Banken als Kunden - ein zweites Konto wirst du dann also nicht mehr bekommen. Bei der Postbank bedeutet das, dass du auch gleich bei der Deutschen Bank (und wahrscheinlich auch bei den anderen CashGroup-Banken) non grata bist...
In wie weit hat eine Kontokündigung Auswirkung auf die Bonität? Die sollte höchstens ansteigen, wenn man weniger Ausgaben durch ein weiteres Konto hat. (Ja, ich weiß, die Bonität ist statistisch und daher für den Einzelfall - vor allem denkende Leute - an den Haaren herbeigezogen.)

Und wenn ich bei den anderen Banken "non grata" bin muss das ja einen Grund haben, oder nicht?
Wenn dieser Grund eine andere Bank ist - dann ist das ein Datenschutzverstoß, denn du hast gewiss nicht eingewilligt, deine Daten durch die halbe Bankenlandschaft zu verstreuen.

@paymymail:
Woher die die 100€ nehmen?
Wenn der Kunde noch ein Depot eröffnet (dürfte es da ja auch geben) und 10.000€ an Fonds kauft, und die Bank die interne Verrechnung hat, dass sie an die Fondsausgeber nichts zahlt - bei durchaus üblichen 5% bei manchen Fonds macht das 500€.
Davon abgesehen, dass alle Banken derzeit (schon länger) verzweifelt nach "Bargeld" grabschen.
 
Wenn dieser Grund eine andere Bank ist - dann ist das ein Datenschutzverstoß, denn du hast gewiss nicht eingewilligt, deine Daten durch die halbe Bankenlandschaft zu verstreuen.

Hast du doch --> SCHUFA --> Konto eröffnet, Konto geschlossen, Konto eröffnet, Konto geschlossen usw.

Wenn der Kunde noch ein Depot eröffnet (dürfte es da ja auch geben) und 10.000€ an Fonds kauft, und die Bank die interne Verrechnung hat, dass sie an die Fondsausgeber nichts zahlt - bei durchaus üblichen 5% bei manchen Fonds macht das 500€.
Davon abgesehen, dass alle Banken derzeit (schon länger) verzweifelt nach "Bargeld" grabschen.

Weißt du wieviele gleichzeit ein Depot eröffnen und dort 10.000€ verwahren oder gar kaufen? :ugly: Ich behaupte mal unter 1%.
Noch dazu fällt bei einem reinen Depotransfer (die Papiere waren also schon vorhanden) weder ein Ausgabeaufschlag an, noch kriegt die depotführende Stelle diesen. Der Ausgabeaufschlag geht an die Kapitalanlagegesellschaft und die gibt evtl. einen Teil als Vertriebsprovision an den Vertriebspartner zurück. Sicher gibt es Tradinggebühren, aber für 100€ könnte man schon eine Menge handeln. Und die Kundschaft die so handelt, entscheidet sich nicht wegen 100€ für ein Girokonto.
 
Postbank - empfehlenswert?

Hi,

habe dieses sehr verlockende Angebot entdeckt:

https://www.postbank.de/happyhour

und frage mich, ob es sich für das Geld lohnt, zur Postbank zu wechseln. Die monatlichen Gebühren wären kein Problem, da ich Gehalt bekomme. Frage mich nur, ob die Postbank eher noch altmodisch ist oder sich inzwischen wie eine neuzeitliche Bank verhält?

Viele Grüße
Mark
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
ob die Postbank eher noch altmodisch ist oder sich inzwischen wie eine neuzeitliche Bank verhält?

Wie hat sich eine neuzeitliche Bank denn zu verhalten?

Ansonsten, wenns dir nur um die Prämie geht und du genügend Geldeingang hast bzw in Ausbildung bist, so dass du die Gebühren los bist, ist gegen die Postbank nichts einzuwenden.
Ich würde sagen, die ist da genau so gut wie jede andere Bank auch.
Ich bin damals (vor 3 Jahren) von Sparkasse zu PB gewechselt, da die Sparkassen regional orientiert sind, also man zwar überall Geld ziehen kann, aber Kontoauszüge, Abhebungen vom Sparbuch etc. meist nur in seiner Stammfiliale im Heimatort tätigen kann. Da bietet die Postbank den besseren "Service", Abhebungen, Überweisungen und Einzahlungen können (produktunabhängig) in jeder Filiale, online oder per Telefon getätigt werden.
Fast überall gibt es Postbankautomaten oder -filialen wo man Geld bekommt und da sie zur Cashgroup gehören, kann man auch an Automaten anderer Banken die zu dieser Group gehören kostenfrei Geld abheben. Zudem sind glaube ich 10 Auslandsabhebungen ebenfalls kostenfrei.
Natürlich gibt es auch Dinge über die man sich aufregen kann, ich bspw. reg mich darüber auf, dass man immer noch gesammeltes Klein-/Wechselgeld rollen muss, statt wie bei den Sparkassen einfach in Plastikbeutel am Schalter abgeben. Ist ne ziemliche Arbeit, wenn man nicht grad so ne tolle Rollmaschine hat...
Aber solch Vor- bzw. Nachteile wird man bei jeder Bank früher oder später entdecken.

Fazit: Es gibt bessere und auch schlechtere Banken, es kommt eben darauf an was du für "Bedürfnisse" in Sachen Geld hast. Und wenns dir eh nur um die 100 Tacken geht, dann sollte dich vom Wechsel nichts abhalten.
 
Ich bin auch zufrieden mit der Postbank. Bis heute hab ich keine Gebühren für irgendwas zahlen müssen. Vorallem das Online Banking ist sehr übersichtlich, auch die Kontoauszüge die man dort abrufen kann. Da hab ich schon weitaus schlechteres gesehen bei anderen Banken. Dazu kann man auch noch ein kostenfreies Tagesgeldkonto einrichten (immerhin 1,5% Zinsen).
Für Kinder ist es aber sicherlich besser ein Sparbuch bei der Sparkasse oder anderen Bank wenn man ab und zu mal die Sparbüchse ausleert.
 
Ich habe mein Girokonto inzwischen seit über zehn Jahren bei der Postbank und bisher nie ernsthafte Probleme gehabt. Gebühren fallen nur an, wenn kein monatlicher Geldeingang von mind. 1000 Euro vorhanden ist. Dann allerdings sind sie mit 5,90 € im Monat ganz ordentlich. Wer diesen Geldeingang nicht hat, ist also woanders wohl besser aufgehoben.
Was mir bei der Postbank auch gut gefällt, ist das mTAN-Verfahren, wo du die TAN für Online-Transaktionen auf dein Handy geschickt bekommst und eben nicht - wie bei vielen anderen Banken - ein Zusatzgerät brauchst, was dir deine TANs generiert.
Die Konditionen abseits des reinen Girokontos sind meiner Ansicht nach nicht so prickelnd. Fürs Tagesgeld bekommst du anderswo locker die doppelten Zinsen und Kreditkarten gibt es anderswo auch günstiger (auch ohne zugehöriges Girokonto), insofern habe ich bei der Postbank weder Tagesgeld noch Kreditkarte, sondern eben nur das Girokonto...
 
Was mir bei der Postbank auch gut gefällt, ist das mTAN-Verfahren, wo du die TAN für Online-Transaktionen auf dein Handy geschickt bekommst und eben nicht - wie bei vielen anderen Banken - ein Zusatzgerät brauchst, was dir deine TANs generiert.

Werden die TANs berechnet? Sofern hier Kosten für die SMS entstehen, kann das ein Nachteil sein, wenn man häufig Überweisungen vornimmt. Ich habe bei meiner Bank so ein kleines Lesegerät, welches die TANs erzeugt und bin sehr zufrieden damit. Sollten die mTANs allerdings kostenlos sein, fände ich diese Variante auch praktischer.
 
Sollten die mTANs allerdings kostenlos sein, fände ich diese Variante auch praktischer.
Sind sie (zumindest bei der Postbank). Als sie neu waren, hieß es mal, dass sie nur in der Einführungsphase kostenlos sind, später aber Gebühren dafür erhoben werden würden, inzwischen (als das iTan-Verfahren eingestampft wurde) haben sie diesen Hinweis aber gestrichen und die mTans sind dauerhaft gebührenfrei...
 
Früher oder später wird dieser Service noch Gebühren kosten. Deutschland ist doch ein so erfinderisches Land, wenn es darum geht, den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen. :LOL:
 
Früher oder später wird dieser Service noch Gebühren kosten. Deutschland ist doch ein so erfinderisches Land, wenn es darum geht, den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen. :LOL:

Unwahrscheinlich.
- "Neue" Gebühren sind schwieriger durchzusetzen
- Die Wettbewerber zwingen zu solchen Subventionen und die Banken lassen sich darauf ein (s. die aktuellen Tagesgeldzinsen)
- SMS werden eher mehr statt weniger, darum auch eher günstiger als teurer
- Überweisungen sind jetzt schon seltener als Lastschriften und Kartenzahlungen, daher sind die SMS Kosten pro Kunde auch eher gering
 
Mich ärgert beim mTan-Verfahren, dass es ausschließlich fürs Onlinebanking via Internet funzt.

Bei der DiBa gelten die mTans nicht für Überweisungen, die man mit einer Banking-Software wie Quicken einreicht, und wenn man die bankeigene Smartphone-App nutzt, kann man auch keine mTan verwenden. Was bringt mir das System für eine Überweisungsart, die ich so gut wie nie nutze? :think:
 
Die Sicherheit der neueren TAN Verfahren liegt in der Getrenntheit der Systeme. Rufst du mit dem Handy das Online-Banking auf, ist die nicht mehr gegeben. Hat also Sicherheitsgründe dass die mTANs dann nicht akzeptiert werden.
 
Aber ein Banking-Programm dürfte doch kein Problem sein, oder? ich mach alle meine Finanzen mit Quicken, ich hab einfach keine Lust, mich jedes mal wegen eine Überweisung auf der Bankseite einzuloggen...
 
Aber ein Banking-Programm dürfte doch kein Problem sein, oder? ich mach alle meine Finanzen mit Quicken, ich hab einfach keine Lust, mich jedes mal wegen eine Überweisung auf der Bankseite einzuloggen...

Naja doch leider schon. Ein Bankingprogramm schützt dich am PC ja z.B. auch nicht. Ist dein Handy manipuliert, besteht Zugriff auf die App und die SMS mit der TAN. Es ist zwar nervig aber sinnvoll. So ist es schon von Vornherein unattraktiver Bankingtrojaner fürs Handy zu erstellen.
 
Ich kann in diesem Fall auch nur von der Postbank berichten, und da klappt mTan in Verbindung mit Starmoney völlig problemlos...
 
Kann man denn mehrere Tageskonten eröffnen, oder ist das nicht so gut für SchuFa?

Grüßle, geissi
 
Tagesgeldkonten werden i.d.R. nicht der Schufa gemeldet. Viele Tagesgeldkonten ist höchstens nicht gut fürs Postfach.

Super, danke für deine schnelle Antwort!

Wollte nämlich bei der Bank of Scotland eines eröffnen, da die ja dauerhaft hohe Zinsen haben und nicht wie ING Diba nach 6 Monaten nur noch 1,5% p. a.
 
Super, danke für deine schnelle Antwort!

Wollte nämlich bei der Bank of Scotland eines eröffnen, da die ja dauerhaft hohe Zinsen haben und nicht wie ING Diba nach 6 Monaten nur noch 1,5% p. a.

Dann mal Attacke. Guck dich vorher etwas um, gibt div. Angebote wo es Cashback, Bonus o.Ä. für die Eröffnung des Kontos bei denen gibt.