Ich wollte hier auch mal einen Tipp loswerden.
Für meine Bankgeschäfte und Finanzen bin ich vor kurzem auf Quicken von Lexware umgestiegen.
Damit habe ich Alles im Überblick. Damit lassen sich auch mehrere Konten verwalten. Und mein Wertpapierdepot habe ich zeitgleich im Blick. Macht Euch doch selbst ein Bild!
 
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Tagesgeld oder Festgeld?

Hallo,

Ich stehe gerade vor der Entscheidung Tagesgeld oder Festgeld. Ist beides z.Z. nicht so attraktiv.
Bin auf ... das Angebot der RaboDirect gestossen. Ist diese Bank seriös? Habe noch nicht viel darüber gehört.
 
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Huhu :)

Ich hol den Beitrag nochmal hoch.

Da die comdirect bei Ihrem Tagesgeldkonto die Zinsen stark zusammengestrichen hat, suche ich nach einer neuen Bank dafür.

Hat hier jemand Empfehlungen? Wichtig sind natürlich hohe Zinsen, wobei ich aber von Angeboten abstand nehmen will, die nur z.B. die ersten 6 Monate hohe Zinsen garantieren.

Viele Grüße,

scriper
 
Da die comdirect bei Ihrem Tagesgeldkonto die Zinsen stark zusammengestrichen hat, suche ich nach einer neuen Bank dafür.

Hat hier jemand Empfehlungen? Wichtig sind natürlich hohe Zinsen, wobei ich aber von Angeboten abstand nehmen will, die nur z.B. die ersten 6 Monate hohe Zinsen garantieren.

Omg, gerade erst gesehen… die Zinsen sind ja echt erbärmlich jetzt (1,250% bis 5.000 Eur bzw. 0,750% drüber) :roll:

Schließe mich also der Suche nach einer weniger dummen Bank (nur Tagesgeld) als comdirect an!
 
Ich habe in Konto bei der RaboDirect eröffnet, für Erfahrungsbericht ist es noch zu früh, die Zinsen wurden aber Ende September gutgeschrieben, mehr gibt es noch nicht zu berichten.
 
Diese Rabobank ist mir auch heute das erste mal aufgefallen, nachdem bei der Bankofscotland die Zinsen auf unter 2% gefallen sind. Allerdings habe ich von der vorher noch nie was gehört und das macht mich dann immer skeptisch.
Bin daher auch kräftig am grübeln, ob ich mein Geld umverlagere oder bissl was in meinen uralt-Bausparvertrag (der hat noch über 4% Zinsen) stopfe.

anddie
 
Was ich so zu lesen bekommen hab, is das quasi das niederländische Gegenstück zu unseren VR-Banken. Kann man eigentlich nicht viel verkehrt machen, wenn ausländische Banken für einen in Frage kommen.
 
Die Rabobank ist in den Niederlanden soetwas wie in Deutschland die Volks- und Raiffeisenbanken. Ich denke unsere deutschen VR Banken sind in Holland etwa genau so unbekannt... :LOL:
 
So hoch wie möglich :)
So lange der Zinssatz dort auch weiterhin zu den Topzinssätzen der Banken gehört bei der ich mein Geld als einigermaßen sicher ansehe werde ich auch dort bleiben.
Wenn das ganze aber nur eine große Werbeaktion ist, um in Deutschland Kunden zu gewinnen, werde ich die Bank wieder wechseln.
Klar ist, dass die Banken sich der Wirtschaftslage anpassen. Klar ist aber auch, dass wenn ein paar mehr Leute ihr Geld abziehen so bald die Konkurrenz mehr bietet, dass die Banken dann zukünftig etwas umdenken müssten.

In etwa das gleiche Problem wie bei den Benzinpreisen, wenn wirklich alle zur günstigsten Tanke fahren würden, würde sich der Preis auch etwas weiter unten einpendeln. Aber nicht jeder kann eben dann 1 Stunde warten bis er an den Zapfhahn kann und zahlt dann doch lieber 2 cent mehr pro Liter :)
 
nachdem bei der Bankofscotland die Zinsen auf unter 2% gefallen sind. Allerdings habe ich von der vorher noch nie was gehört und das macht mich dann immer skeptisch.

Die Royal Bank of Scotland wurde im Zuge der Finanzkrise ab 2007 vom britischen Staat zum größten Teil verstaatlicht (weil sie sonst pleitegegangen wäre). Ich würde dort kein Geld anlegen.
 
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Klar ist, dass die Banken sich der Wirtschaftslage anpassen. Klar ist aber auch, dass wenn ein paar mehr Leute ihr Geld abziehen so bald die Konkurrenz mehr bietet, dass die Banken dann zukünftig etwas umdenken müssten.
Der Selbstbedienungsladen am Kapitalmarkt ist doch bereits eröffnet. Da können Privatanleger (schon gar nicht mit ein bisschen Tagesgeldeinlage ^^) auch nur das geringste dran ändern. Die "Konkurrenz" wird sich demnächst eher weiter unter- als überbieten. Die tollen Zeiten vom Tagesgeld sind vorbei.

Die Royal Bank of Scotland wurde im Zuge der Finanzkrise ab 2007 vom britischen Staat zum größten Teil verstaatlicht (weil sie sonst pleitegegangen wäre). Ich würde dort kein Geld anlegen.

Die Royal Bank of Scotland ist aber nicht die Bank Of Scotland. Was nicht heißt dass das Geld bei der Bank of Scotland sicherer ist.
 
Die Royal Bank of Scotland ist aber nicht die Bank Of Scotland. Was nicht heißt dass das Geld bei der Bank of Scotland sicherer ist.

Ja. Da hast du recht. Ändert aber nichts daran, dass diese Bank mit der Lloyds_TSB ab 2007 verschmolzen wurde. Die Lloyds_TSB wurde wiederum 2009 vom britischen Staat verstaatlicht bzw. aufgekauft (https://de.wikipedia.org/wiki/Lloyds_Banking_Group).
Ich würde dort aber auch kein Geld anlegen. Wenn irgend ein Staat für die Aufrechterhaltung einer Bank eingreifen muss, damit sie nicht pleite geht, dann muss man sehr hellhörig sein.
 
Hast du denn Bedenken, wenn doch eh die Staaten die Banken unterstüzen? Zudem greift ja auch der Sicherungsfond, da ja die Bank den Hauptsitz in Europa hat ..

Wie funktioniert eine Versicherung? Viele zahlen einen Beitrag ein, um die die einen Schaden erleiden dann entschädigen zu können. Kommt es nun aber zu sehr großen oder sehr vielen Schäden, ist der Topf der Versicherung eben irgendwann schlichtweg leer.
Darum ist es naiv zu glauben "Ach Pro Gläubiger sind ja 100.000€ sicher" oder sowas :mrgreen: Das ist nur eine Maximalgrenze. Privathaftpflichtversicherungen haften auch bis zu 10 Mio. Wenn aber jeder zehnte Versicherungsnehmer einen solchen Schaden hätte wäre da schnell Ende ;)

Und zu der Staatenstützung: Die ist zwar im laufe der Vergangenheit wahrscheinlicher geworden, aber noch längst nicht sicher. Ggf. sind die letzten Ereignisse sogar ein Grund dass Staaten sagen "So, jetzt ist Ende" Es ist doch also sehr fraglich ob, wann, noch wie eine Bankenrettung erfolgen kann, immerhin sind ja schon einige Staaten stützungsreif, wie sollen sie dann Banken retten?
Und selbst wenn ich darauf baue dass ich dann nach vielen Monaten von einer Regierung meine Einlage wieder erhalte, wären mir 2% deutlich zu wenig Risikoaufschlag bzw. Renditechance.
 
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Wie funktioniert eine Versicherung? Viele zahlen einen Beitrag ein, um die die einen Schaden erleiden dann entschädigen zu können. Kommt es nun aber zu sehr großen oder sehr vielen Schäden, ist der Topf der Versicherung eben irgendwann schlichtweg leer.
Darum ist es naiv zu glauben "Ach Pro Gläubiger sind ja 100.000€ sicher" oder sowas :mrgreen: Das ist nur eine Maximalgrenze. Privathaftpflichtversicherungen haften auch bis zu 10 Mio. Wenn aber jeder zehnte Versicherungsnehmer einen solchen Schaden hätte wäre da schnell Ende ;)
..

Gut, das kannst du dann aber leider ja bei fast jeder Bank sagen, da ja selbst genug deutsche Banken Unterstützung vom Staat bekommen haben? Kann mir nur nicht vorstellen, dass ein Staat eine Bank pleite gehen lässt (hat man ja durch die Milliardenunterstützungen der diversen Staaten gemerkt) .. Ich will hier natürlich für keine Bank irgendeine Lanze brechen, aber das Geld daheim unter das Kopfkissen zu stecken ist sicherlich auch nicht unbedingt die beste Anlageform ..