Google straft SEO-Missbrauch bei Internetsuche ab
25. April 2012, 17:46 Uhr · Quelle: toptechnews.de
Die Suchmaschine des Internetriesen Google dominiert in Deutschland den Markt bei Suchanfragen im Internet. Ein komplexes Regelwerk von Algorithmen und Rankings bestimmt die Platzierung von Webseiten in den Google-Suchergebnissen. Mit Hilfe von SEO (Search Engine Optimation) optimieren Webseitenbetreiber ihre Homepage, um entsprechend gut bei Google gelistet zu werden. Gegen SEO mit "weißem Hut", also eine positive Optimierung einer Webseite zum Wohle der Internetnutzer, hat der Suchmaschinenbetreiber nichts einzuwenden. Der US-Internetkonzern hat in der Vergangenheit allerdings bereits mehrfach seine Such-Algorithmen geändert, um den Missbrauch der Suchmaschinenoptimierung einzudämmen. Nun kündigte der zuständige Google-Manager Matt Cutts im Google Webmaster Central Blog eine erneute Änderung bei der Suchmaschine an.
Meist findet sich auf den Seiten lediglich eine Auflistung von populären Keywords, die Internetsurfern häufig bei einer Google-Suchanfrage verwenden. Dieser "Black Hat Webspam" soll durch die anstehenden Regeländerungen abgestraft werden. In die Karten gucken lassen möchte sich Google dabei jedoch nicht, Details über das genaue Vorgehen gab Cutts nicht bekannt.

Google geht mit der Änderung des Such-Algorithmus verstärkt gegen SEO-Missbrauch vor. Die Links im von Google angeführten Beispiel passen nicht zum weiteren Inhalt der Webseite. Bild: Google
Webspam wird abgestraft
In wenigen Tagen gibt Google für alle Sprachen gleichzeitig eine "wichtige Änderung des Algorithmus" frei, die auf sogenannten "Webspam" zielt. Damit bezeichnet Cutts Webseiten, die mit Hilfe von SEO-Techniken ausschließlich auf ein hohes Google-Ranking ausgerichtet sind. Für Internetnutzer sind solche Seiten in der Regel ohne jeden Nutzen.Meist findet sich auf den Seiten lediglich eine Auflistung von populären Keywords, die Internetsurfern häufig bei einer Google-Suchanfrage verwenden. Dieser "Black Hat Webspam" soll durch die anstehenden Regeländerungen abgestraft werden. In die Karten gucken lassen möchte sich Google dabei jedoch nicht, Details über das genaue Vorgehen gab Cutts nicht bekannt.
Webspam nicht immer direkt erkennbar
Zur Verdeutlichung wurden lediglich zwei Beispiele von Webseiten gepostet, die von der Verschärfung des Such-Algorithmus betroffen sind. Während das erste Beispiel lediglich aus aneinandergereihten Keywords besteht und somit eindeutig kein hohes Ranking verdient, ist das zweite Beispiel auf den ersten Blick eine reguläre Website. Nur beim genauen Lesen des Textes fällt auf, dass Links willkürlich und ohne Zusammenhang zum weiteren Inhalt auf der Seite platziert wurden. Um einen solchen SEO-Missbrauch zu entdecken, sei laut Google eine tiefe Analyse einer Internetseite erforderlich.
Google geht mit der Änderung des Such-Algorithmus verstärkt gegen SEO-Missbrauch vor. Die Links im von Google angeführten Beispiel passen nicht zum weiteren Inhalt der Webseite. Bild: Google

