Filmkritik - Der Ring des Buddha (2000)
 
 

Der Ring des Buddha

DVD / Blu-ray :: IMDB (6,0)
Regie: Jochen Breitenstein
Darsteller: Dalai Lama, Martin Maria Abram
Laufzeit: 90min
FSK: ohne Altersbeschränkung
Genre: Drama, Dokumentation (Deutschland)
Verleih: Rekord-Film
Filmstart: 30. Januar 2003
Bewertung: n/a (0 Kommentare, 0 Votes)
Nepal 1950. Ein geheimnisvolles, unerforschtes Land. Als erster Europäer durchquert der Schweizer Geologe Toni Hagen das "verbotene" Königreich. Bodenschätze findet er dort nicht. Er entdeckt vielmehr die Mysterien des Lebens und dringt zu einer tieferen Wahrheit vor, die seinem Leben eine neue Dimension verleiht. Im Frühjahr 1999 kehrt Hagen nach Nepal zurück, um ein fast 50 Jahre altes Versprechen einzulösen: Damals schenkte ihm ein buddhistischer Mönch einen kostbaren, mysthischen Ring. In einer Welt der Orientierungslosigkeit wirkt Hagen wie ein Fels in der Brandung. Einer der weiß, was Leben heißt, der Reichtum und Armut kennt und der ein unerschöpfliches Wissen besitzt. Nach Hagens Auffassung muß jeder Mensch seine eigene Wahrheit finden. Und das kann er nur, wenn er immer und immer wieder Fragen stellt. Hagen scheint es gelungen zu sein. Auf Einladung des Maharajas von Nepal bricht eine kleine Schweizer Forschergruppe in das ferne, noch weitgehend unerforschte Land am Himalaya auf. Unter ihnen befindet sich der junge Geologe Toni Hagen, dem es obliegt, Bodenschätze und natürliche Ressourcen aufzuspüren. Die erste Expedition, auf Geheiß des Herrschers mit 200 Trägern und einem ganzen Regiment Gurkha Soldaten ausgerüstet, die alles, angefangen von tragbaren Badewannen und Toiletten bis hin zum silbernem Teeservice, mit sich schleppen, bewältigt nur wenige Kilometer pro Tag. Schnell erkennt der pragmatische Hagen, daß es auf diese Weise ein Leben lang dauern würde, um zu erreichen, was er sich vorgenommen hat. Er löst sich von all den Annehmlichkeiten. Unter größten Anstrengungen und Mühen, zum Teil unter Einsatz seines Lebens, beginnt er das Land zu erforschen. Durch das ewige Eis der Achttausender, in strömendem Monsunregen und der tropischen Hitze des Malaria-verseuchten Terai, legt der Geologe in 8 Jahren über 14 000 km zu Fuß zurück und verschleißt dabei 40 Paar “beste Schweizer Bergschuhe”. Sein Weg führt ihn in Gebiete, die vor ihm kein Europäer je gesehen hat.

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