Zwischen Solidarität und Hoffnung: Demonstrationen in Berlin und Frankfurt für den Iran
In Berlin und Frankfurt am Main haben jüngste Demonstrationen die Solidarität der deutschen Bevölkerung mit den Protesten im Iran eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Rund 1.400 Menschen zogen in der Hauptstadt vom Kurfürstendamm zum Adenauerplatz, während sich zusätzlich etwa 300 Teilnehmer auf dem Wittenbergplatz versammelten. Auch in Frankfurt zeigten rund 1.800 Menschen bei mehreren Veranstaltungen ihre Unterstützung für die Anliegen der iranischen Bevölkerung.
Mit Flaggen und Plakaten war die Solidaritätsbekundung klar ersichtlich, während im Iran selbst kaum Informationen die Landesgrenzen überschreiten, da die Verwaltung eine Sperre des Internets verhängt hat. Die Demonstranten in Berlin hielten unter anderem Bilder von Reza Pahlavi empor, dem Sohn des 1979 gestürzten Schahs. Auf einigen Plakaten war der Slogan "Democracy just with Pahlavi" zu sehen.
Pahlavi, der sich in den USA im Exil befindet, erhebt gegenüber seiner Anhänger den Anspruch, als Oppositionsführer agieren zu wollen. Kürzlich rief er auf der Plattform X zu landesweiten Streiks im Iran auf. Ziel sei es, Arbeitsniederlegungen in entscheidenden Sektoren wie der Öl-, Gas- und Energieindustrie zu organisieren, um den wirtschaftlichen Druck auf die Regierung zu erhöhen und den Oppositionskräften Auftrieb zu verleihen.

