Zwischen Realität und Wahnsinn: Luto erscheint im Juli
In Luto schlüpfen die Spieler in die Rolle einer Person, die in den eigenen vier Wänden gefangen ist – nicht physisch, sondern psychisch. Die Hauptfigur leidet unter tiefer Verzweiflung, hervorgerufen durch den Verlust eines geliebten Menschen. Der scheinbar einfache Wunsch, das Haus zu verlassen, entwickelt sich schnell zu einer alptraumhaften Reise durch die Abgründe der eigenen Seele.
Dabei bedient sich Luto nicht klassischer Jump-Scares, sondern setzt auf einen subtilen, intensiven psychologischen Horror, der durch Umgebung, Licht, Geräuschkulisse und symbolhafte Bilder erzeugt wird. Der Spieler muss sich mit Phobien, Angstzuständen und Depressionen auseinandersetzen – Themen, die selten so direkt in Spielen verarbeitet werden.
Ein Spiel, das unter die Haut geht
Luto konfrontiert Spieler mit existenziellen Fragen: Was ist real? Was ist Einbildung? Und wie geht man mit dem Verlust eines Menschen um? Dabei entfaltet sich eine narrative Erfahrung, die mehr ist als bloßer Horror – es ist ein emotionaler Überlebenskampf, der das Medium Videospiel nutzt, um tiefgreifende Emotionen zu transportieren.
Das Spiel richtet sich an Spielerinnen und Spieler, die sich auf eine dichte, sensorisch anspruchsvolle Atmosphäre einlassen wollen. Wer Titel wie Layers of Fear, Visage oder Silent Hill liebt, sollte sich den 22. Juli rot im Kalender markieren. Über die PS5 kann man auch bereits eine Demo zu dem Titel spielen.

