Zollultimatum und gestärkte Geheimdienste: Selenskyj lobt harte Linie gegen Russland
Mit einer deutlichen Botschaft hat der ukrainische Staatspräsident Wolodymyr Selenskyj den neuen Druck, den US-Präsident Donald Trump auf Russland ausübt, als begrüßenswerten Schritt hin zu mehr Frieden gelobt. Laut Selenskyj ist Russlands anhaltendes Bestreben, den Konflikt zu verlängern und den Frieden zu torpedieren, ein zentrales Problem.
Er betonte, dass Sanktionen unverzichtbar seien und dass ihre Wirkung mittlerweile eine klare Schwächung Russlands zeigt. Der ukrainische Präsident ist überzeugt, dass der Ansatz 'Frieden durch Stärke' Wirkung zeigt, da die wirtschaftlichen Verluste durch Sanktionen für Russland spürbarer werden.
Früher am Tag hatte Präsident Trump die Welt durch seine Drohung überrascht, die Frist für die Einführung neuer Zölle auf russische Handelspartner drastisch zu verkürzen. Ursprünglich auf 50 Tage angesetzt, sprach Trump bei einem Treffen mit Großbritanniens Premierminister Keir Starmer nun von lediglich 'zehn bis zwölf Tagen'.
Verstreicht dieses Zeitfenster ohne Fortschritte hin zu Waffenruhe oder Frieden, drohen Sanktionen. In der gleichen Rede kündigte Selenskyj an, dass der Geheimdienst SBU gestärkt werde, insbesondere durch ein neues Gesetz zur Erhöhung der Truppenstärke in der Abteilung für Spezialoperationen.
Diese Einheit hat bereits in der Vergangenheit durch erfolgreiche Operationen gegen die russische Bomberflotte Schlagkraft gezeigt, wie zuletzt bei Angriffen auf Militäreinrichtungen tief im russischen Hinterland. Diese Maßnahmen sollen die Verteidigung der Ukraine weiter stärken und sind Teil einer umfassenderen Strategie zur Beendigung der russischen Aggression.

