Zinsanstieg drückt US-Indizes: Technologieunternehmen unter Druck
Die Kapitalmärkte wurden am Dienstag von steigenden Zinssätzen und deutlich fallenden Technologieaktien erschüttert, was die großen US-Aktienindizes unter Druck setzte. Der Dow Jones Industrial Average fiel um 0,55 Prozent und schloss bei 45.295,81 Punkten. Damit segelte der Dow wieder entfernt von seinem kürzlich erreichten Rekordhoch von nahezu 45.758 Punkten. Die US-Börsen waren am Montag aufgrund eines Feiertages geschlossen geblieben.
Die Sorge um das Ansteigen der Staatsschulden führte zu einem regelrechten Verkaufsrausch von US-Staatsanleihen bei den Investoren. In der Konsequenz kam es zu einem Anstieg der Renditen. Besonders bemerkenswert ist die Rendite der 30-jährigen US-Anleihen, die mit fast fünf Prozent ihren höchsten Wert seit Juli erreichte. Diese Entwicklung wirkte sich belastend auf den Technologiebereich an den Aktienmärkten aus, der von Anlegern aufgrund seiner oft hohen Bewertungen ohnehin kritisch beäugt wird. Angesichts des Zinsanstiegs wurden die besagten hohen Bewertungen zusätzlich hinterfragt.
Der Nasdaq 100 Index, dominiert von Technologieriesen, sank um 0,79 Prozent auf 23.231,11 Punkte. Technologiegiganten wie Amazon, Nvidia, Apple, Cisco und ASML erlitten Kursverluste von bis zu 2,3 Prozent. Parallel dazu gab der S&P 500 um 0,69 Prozent nach und endete bei 6.415,54 Punkten.

