Zehn japanische Bergsteiger bei Unwetter ums Leben gekommen
17. Juli 2009, 07:40 Uhr · Quelle: dts Nachrichtenagentur
Tokyo (dts) - Auf der japanischen Insel Hokkaido sind gestern zehn Bergsteiger bei Unwettern ums Leben gekommen. Wie die japanische Nachrichtenagentur Kyodo heute unter Berufung auf die Polizei berichtet, werde eine weitere Person noch vermisst. Neun Bergsteiger starben auf dem knapp 2.100 Meter hohen Berg Tomuraushi. Ein 64-Jähriger starb auf dem Zweitausender Biei. Polizeiangaben zufolge hätten die Bergsteiger keinen Unterschlupf vor den Unwettern gefunden und seien vermutlich erschöpft gewesen. Nach Aussage eines Gemeindesprecher seien Unfälle von diesem Ausmaß in dieser Gegend eher ungewöhnlich.

