XRP ist das Endspiel – Experte erklärt, warum es besser ist als Bitcoin
Ein provokativer Beitrag des Krypto-Kommentators Vincent Van Code legt nahe, dass Bitcoin nur das Experiment war, während XRP die endgültige Form des Geldes darstellt. In einem ausführlichen Beitrag auf der Social-Media-Plattform X skizzierte Van Code seine Theorie und schlug vor, dass das Design von XRP mit unbegrenzter Liquidität es für die globale Finanzwelt weitaus besser macht als das Modell von Bitcoin mit begrenztem Angebot.
Bitcoin hat alles verändert, ist aber nicht die Endstation
Bitcoin führte die Welt in das Konzept der dezentralen digitalen Währung mit begrenztem Angebot ein. Es brach mit der traditionellen Finanzwelt, indem es die Autorität der Banken entfernte und ein dezentrales System schuf. Die Idee, dass Geld vollständig in digitaler Form ohne staatliche Unterstützung existieren könnte, wurde durch Bitcoin nach seiner Einführung im Jahr 2009 weltweit verbreitet. Es inspirierte Millionen und legte den Grundstein für das, was wir heute als Kryptoindustrie kennen.
Van Code schlägt jedoch vor, dass die Struktur von Bitcoin, die auf Knappheit, langsamer Transaktionsgeschwindigkeit und hohen Gebühren basiert, letztendlich seine Nützlichkeit einschränkt. Ihm zufolge erfüllte Bitcoin eine psychologische Funktion: die Menschen an das Konzept von immateriellem, wertbasiertem Geld zu gewöhnen. Aber sein Design war nie dazu gedacht, sich zu einer wirklich globalen Liquiditätslösung zu entwickeln. „Es belohnt das Horten, nicht den Nutzen“, sagte er.
Er verglich Bitcoin mit einem notwendigen ersten Schritt: einem Proof-of-Concept, um den Wert digitaler Knappheit zu beweisen und dezentrale Finanzen einzuführen. Allerdings sei es langsam, teuer und könne nicht auf globale Liquidität skalieren. Daher merkte Van Code an, dass Bitcoin vielleicht dazu bestimmt war, durch etwas Anpassungsfähigeres ersetzt zu werden, etwas, das nicht als Wertaufbewahrungsmittel, sondern als Mechanismus zur Wertübertragung dient.
XRP ist das Endspiel
Vincent Van Codes Argument basiert auf dem Design von XRP als Liquiditätsmotor, der für schnellen, vertrauensbasierten Austausch optimiert wurde und nicht als Spekulationsobjekt. Er verglich es mit alten Tauschsystemen, die später Pinienkerne als Tauschmittel annahmen. Die Pinienkerne waren nicht von intrinsischem Wert, aber ihre allgemein akzeptierte Rolle ermöglichte es, den Handel zu fördern.
Das gleiche Prinzip gilt für XRP. Sein Wert liegt nicht darin, worauf es gestützt ist, sondern in der globalen Vereinbarung, dass es, auch wenn nur für ein paar Sekunden, vertrauenswürdig ist, um den Wert effizient zwischen den Parteien zu übertragen.
Im Gegensatz zu Bitcoin ist das Nutzungspotential von XRP nicht von seinem sehr niedrigen Angebot abhängig. Stattdessen agiert es als neutraler Vermittler. Es ist ein digitaler Pinienkern mit der Kapazität, ein unendlicher Liquiditätsmotor zu werden, vorausgesetzt, es besteht eine globale Übereinkunft. Wenn die Welt sich einig wäre, dass jeder XRP $10.000 wert ist, dann würde allein diese Übereinkunft es so machen.
Zum Zeitpunkt des Schreibens wird Bitcoin bei etwa $117.890 gehandelt, nachdem es am 14. Juli ein Allzeithoch von $122.838 erreicht hatte. Die führende Kryptowährung befindet sich nun in einem Konsolidierungszustand. Bitcoin-Bullen projizieren weiterhin neue Höchststände, aber sein unmittelbarer Schwung hat sich verlangsamt. XRP hingegen konsolidiert sich ebenfalls knapp unter seinem jüngsten Allzeithoch von $3.65 am 18. Juli. Zum Zeitpunkt des Schreibens wird XRP bei $3.44 gehandelt. Es hat einen Rückgang erlebt, befindet sich aber immer noch innerhalb der Reichweite neuer Preisspitzen.

