Wolodymyr Selenskyj begrüßt neue Sanktionen als „enorm wichtig“
Das Echo internationaler Unterstützung hallt von Brüssel bis Washington. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj zeigt sich erfreut über die kürzlich verhängten Sanktionen der USA gegen Russland. Diese Maßnahmen scheinen für die Ukraine ein lang ersehnter Schritt, um den Druck auf den Kreml zu verstärken. Vor dem EU-Gipfel in Brüssel betonte Selenskyj: 'So Gott will, wird es funktionieren.' Die Verkündung des 19. Sanktionspakets durch die EU bezeichnete er als von immenser Bedeutung für das kriegsgebeutelte Land.
Die andauernden militärischen Aggressionen Russlands gegen die Ukraine sind für Selenskyj ein deutliches Zeichen mangelnden Friedenswillens seitens Moskaus. Deshalb, so der Präsident, sei es unerlässlich, Druck auf Präsident Putin aufrechtzuerhalten. Dabei stehen die Einführung neuer Sanktionsmaßnahmen, die Bereitstellung von Langstrecken-Luftabwehrsystemen und eine verstärkte finanzielle Unterstützung der Ukraine im Fokus der Diskussionen beim Gipfeltreffen.
In einem bemerkenswerten Schritt hat die US-amerikanische Regierung, unter der Leitung ihres kürzlich wiedergewählten Präsidenten Donald Trump, erstmals in der jetzigen Amtszeit neue strafende Maßnahmen gegen Russland ergriffen. US-Finanzminister Scott Bessent verkündete, dass die zwei größten russischen Ölkonzerne von den Sanktionen betroffen sein werden – ein klarer Hinweis auf die Absicht Washingtons, den 'sinnlosen Krieg' zu beenden. Diese strategische Entscheidung erfolgte im Einklang mit der Verschärfung der Sanktionen durch die EU, die kurz vor dem Gipfel beschlossen wurde.

