Wirtschaftliche Wellen: Merz in Peking - Friedensappell an China
Wirtschaftliche Wellen: Merz in Peking - Friedensappell an China
Bundeskanzler Friedrich Merz hat während seines offiziellen Besuchs in China an die Regierung appelliert, ihren Einfluss auf Russland geltend zu machen, um den bewaffneten Konflikt in der Ukraine zu beenden. Seiner Aussage nach werden Signale aus China in Moskau mit großer Aufmerksamkeit verfolgt. Merz zeigte sich beeindruckt vom Bekenntnis Chinas zum Frieden in der Region und lobte die von ihm wahrgenommenen friedensfördernden Absichten.
Im Rahmen seiner Gespräche mit Präsident Xi Jinping und Premierminister Li Qiang wurde deutlich, dass China sich zwar verbal für Verhandlungen aussprach, aber erneut darauf verzichtete, Russland direkt als Aggressor zu bezeichnen. Xi betonte die Notwendigkeit, alle Parteien gleichberechtigt zu involvieren und deren legitime Anliegen zu berücksichtigen.
China wird international oft als bedeutendster Verbündeter Russlands eingestuft. Kritiker werfen der chinesischen Führung vor, durch den Kauf russischen Öls und den Transfer von Technologien den russischen Präsidenten Wladimir Putin wirtschaftlich zu stützen.

