Wintersturm "Elli" legt Fernverkehr lahm: Deutsche Bahn korrigiert Prognosen
Nach dem heftigen Wintersturm "Elli" zeigt sich der Fernverkehr in Norddeutschland weiterhin stark eingeschränkt. Entgegen ersten Prognosen wird der Betrieb im Fernverkehr nicht wie zunächst angekündigt ab 10.00 Uhr, sondern erst ab Mittag schrittweise wieder aufgenommen, bestätigt eine Sprecherin der Deutschen Bahn und passt damit die vorangegangenen Erwartungen an.
Zuerst sollen die Züge auf der Strecke Berlin–Hannover–Ruhrgebiet wieder rollen. Andere Nord-Süd-Verbindungen, insbesondere die zwischen Berlin und Hamburg, benötigen jedoch noch im Laufe des Tages, um den gewohnten Betrieb wieder aufzunehmen.
Der Regionalverkehr zeigt sich hingegen etwas robuster: Bereits ab etwa 9.00 Uhr wurden erste Strecken wieder befahrbar gemacht. Reisenden wird jedoch geraten, sich rechtzeitig vor Fahrtantritt über die aktuelle Verkehrslage zu informieren, entweder über die App DB Navigator oder die Internetseite der Bahn. Zusätzlich steht eine kostenfreie Sonderhotline unter 08000 996633 bereit, um Fragen zu beantworten.
Auf mehreren Verbindungen bleibt der Fernverkehr aber weiterhin pausiert. Dies betrifft Strecken zwischen Hamburg und Kopenhagen, Amsterdam und Hannover, sowie weitere wichtige Wirtschaftsrouten. Um gestrandeten Passagieren entgegenzukommen, hat die Bahn sieben Aufenthaltszüge in Hamburg, Hannover, Kassel und Berlin bereitgestellt, die Wärme, WLAN, Verpflegung und Getränke bieten.

