Wind zu stark: Sucharbeiten an «Costa Concordia» abgebrochen
25. Januar 2012, 04:51 Uhr · Quelle: dpa
Giglio (dpa) - Jetzt macht das Wetter Schwierigkeiten: Wegen zu starken Windes mussten die Sucharbeiten auf der «Costa Concordia» abgebrochen werden. Wie der Einsatzleiter mitteilte, gefährdeten die Wetterbedingungen die Sicherheit der Einsatzkräfte. Auf der Suche nach den mehr als 20 Vermissten hatten Taucher gestern auf einem Deck eine tote Frau gefunden. Damit stieg die Zahl der geborgenen Opfer auf 16. Das Abpumpen des giftigen Schweröls aus den Tanks der «Costa Concordia» verzögert sich mindestens bis zum Wochenende. Etwa 2300 Tonnen Treibstoff müssen entsorgt werden, darunter viel Schweröl.

