Wiederaufbau der Beziehungen: Moskau und Washington nehmen vorsichtige Schritte
In einer Turnaround-Diplomatie von symbolischer Bedeutung hat der US-Sondergesandte Steve Witkoff den russischen Präsidenten Wladimir Putin besucht. Kremlsprecher Dmitri Peskow zeigte sich im Anschluss an die Gespräche optimistisch. Gegenüber dem russischen Staatsfernsehen äußerte Peskow, dass der schrittweise Wiederaufbau der bilateralen Beziehungen gute Fortschritte mache. Dabei betonte er die Komplexität der gegenwärtigen Probleme und warnte vor übersteigerter Erwartungshaltung an schnelle Durchbrüche.
Peskow betonte die Notwendigkeit einer sorgfältigen Vorbereitung eines möglichen Zusammentreffens zwischen Putin und US-Präsident Donald Trump. Ein solcher Gipfel müsse wohlüberlegt sein und bedürfe zahlreicher weiterer diplomatischer Schritte, bevor realistisches Handeln in Aussicht gestellt werden könne. Geduld sei oberstes Gebot, so Peskow, während er Zeit und Ort eines solchen Treffens offen ließ.
Der Dialog zwischen Putin und Witkoff, der sich über vier Stunden in St. Petersburg erstreckte und auch die angespannte Situation in der Ukraine einschloss, verdeutlicht die diplomatischen Bemühungen beider Seiten. Während Trump über die Plattform Truth Social Russland dazu aufrief, den Krieg zu beenden und weiteren Blutvergießen Einhalt zu bieten, bleibt die politische Landschaft von Unsicherheit geprägt.

