Wetterchaos zwingt CDU zur digitalen Klausur
Die CDU sah sich gezwungen, ihre für das Wochenende in Mainz geplante Klausurtagung kurzfristig abzusagen. Hintergrund dieser Entscheidung ist die Ankündigung massiver Schneefälle und Glatteiswarnungen in weiten Teilen Deutschlands.
Der Parteivorsitzende Friedrich Merz erklärte, dass die CDU dennoch am Wochenende eine virtuelle Sitzung ihres Präsidiums abhalten werde, um wichtige Beschlüsse zu fassen. Ursprünglich waren 350 Teilnehmer und zusätzlich 100 Medienvertreter in einem Mainzer Hotel erwartet worden. Die Veranstaltung sollte den Startschuss für das Wahljahr 2026 mit fünf Landtagswahlen geben und die sogenannte "Mainzer Erklärung", die sich auf die wirtschaftliche Ankurbelung konzentriert, verabschieden.
Sturmtief "Elli", das vor allem Ostdeutschland, den Harz sowie die Region zwischen Bremen und Hamburg heimsucht, sorgt für die drastische Wetterlage. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor intensivem Schneefall, während im Süden und Westen Regen mit Glatteisgefahr droht. Die Deutsche Bahn hat bereits Verspätungen und Zugausfälle angekündigt, sodass nicht notwendige Reisen vermieden werden sollten.

