„Wer A sagt, muss nicht B sagen“: Trump bleibt unberechenbar
US-Präsident Donald Trump hat seine rätselhafte Strategie gegenüber dem Iran unterstrichen. Vor dem Weißen Haus ließ der Präsident verlauten, dass niemand wisse, welches Vorgehen er gegenüber den iranischen Nuklearanlagen plant. Mit einem „Ich könnte es tun. Ich könnte es nicht tun“ bleibt Trump in seinem typischen Optimierungsmodus, ohne seine Pläne konkret zu enthüllen.
Indessen weist der iranische Führer Ajatollah Ali Chamenei Trumps Forderung nach einer bedingungslosen Kapitulation entschieden zurück. Er warnte die USA zudem vor einer militärischen Eskalation, was die angespannte Situation weiter verkomplizieren könnte.
Auf wirtschaftlicher Ebene zeigt sich der US-Arbeitsmarkt weiterhin robust, da die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe um 5000 zurückgingen. Auch die Internationale Atomenergiebehörde IAEA gibt Entwarnung: Chef Rafael Grossi sieht keine Anzeichen eines systematischen iranischen Strebens nach Atomwaffen, schließt aber geheime Aktivitäten nicht aus.
In Europa bringt die EU neuen Wind in den Handel mit emissionsintensiven Importen wie Stahl und Dünger, indem Bürokratie mit einem verbesserten CO2-Grenzausgleichssystem (CBAM) abgebaut wird. Zusätzliche Maßnahmen zum Schutz von Verbrauchern im Zahlungsverkehr sind ebenfalls auf dem Weg, um mehr Transparenz und Sicherheit zu bieten.
Eine erfreuliche Nachricht für die Umwelt kommt vom Umweltbundesamt (UBA): Künstliche Intelligenz könnte bald 1% des globalen Stroms verbrauchen. Eine beträchtliche Zahl, die den Energieverbrauch bis 2028 auf 300 Terawattstunden steigern soll.
In der Eurozone zeichnet sich eine beruhigende Entwicklung ab. Die Inflation fiel auf 1,9 Prozent und ist damit unter der Zielmarke der Europäischen Zentralbank (EZB) von 2,0 Prozent. Dies könnte von der schwedischen Notenbank als Anreiz für eine geplante weitere Zinssenkung genutzt werden.
Japan kämpft indes mit einem Rückschlag im Exportsektor, da US-Zölle im Mai eine Reduktion der Ausfuhren um 1,7 Prozent nach sich zogen. Auch die Verbraucherpreise in Großbritannien sanken nicht in der erhofften Weise. Die Teuerungsrate liegt hier weiterhin auf einem erhöhten Niveau.

