Wellen des Wandels: Internationale Gemeinschaft auf der UN-Ozeankonferenz vereint für den Meeresschutz
Die dritte UN-Ozeankonferenz hat in Nizza mit einem eindringlichen Appell zur Erhaltung der Weltmeere begonnen. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, der das Treffen eröffnete, betonte die Notwendigkeit zu unverzüglichem Handeln: 'Es braucht schnelles Handeln, kein Zurückweichen.'
Vertreter aus rund 130 Ländern sind zusammengekommen, um kollektiv gegen die Bedrohungen unserer Ozeane vorzugehen. Im Mittelpunkt der Konferenz stehen bedeutende Themen wie der Kampf gegen den allgegenwärtigen Plastikmüll, die Etablierung von Meeresschutzgebieten auf hoher See und die umstrittene Nutzung von Tiefsee-Rohstoffen.
Als die nach den USA zweitgrößte Meeresnation weltweit, drängt Frankreich auf Fortschritte in zentralen Abkommen, die den Schutz der Hohen See vorantreiben sollen. Neben Frankreich tritt Costa Rica als Gastgeber auf.
Deutschland wird durch Umweltminister Carsten Schneider (SPD) vertreten, der die nationalen Bestrebungen darstellt. Zentraler Abschluss des Meetings soll der 'Aktionsplan von Nizza' sein, der eine Vielzahl an freiwilligen Selbstverpflichtungen der teilnehmenden Staaten zusammenfassen wird.
Deutschlands Beitrag fokussiert sich auf den Schutz der Nord- und Ostsee, insbesondere durch die Bergung und Vernichtung von Altmunition in diesen Gewässern.

