Wechsel bei Meta: Joel Kaplan übernimmt von Nick Clegg
Der Technologieriese Meta steht vor einem bedeutenden personellen Umbruch: Nick Clegg, der bislang als Präsident der internationalen Beziehungen des Unternehmens fungierte, verkündet seinen Abschied. Sein Nachfolger wird Joel Kaplan, ein bekannter Republikaner, der für seine Rolle in der Pflege der Beziehungen des Unternehmens zu konservativen Kreisen bekannt ist.
Clegg, einst führender Kopf der Liberal Democrats und stellvertretender Premierminister in Großbritannien, enthüllte auf der Plattform Facebook, dass er nach sieben erfüllten Jahren bei Meta neue Herausforderungen suchen möchte. Allerdings plant er, noch einige Monate für einen geordneten Übergang und zur Repräsentation von Facebook auf internationalen Bühnen zu nutzen, bevor er seine neuen Abenteuer in Angriff nimmt.
Joel Kaplan, der zuvor als stellvertretender Stabschef im Weißen Haus unter der Regierung von George W. Bush diente, tritt somit in eine Schlüsselrolle bei der Moderation der Beziehungen zu den Republikanern. Obwohl Facebook in der Vergangenheit Berichte, wonach sogar Figuren wie Kaplan politischen Einfluss auf die Entscheidungsprozesse des Unternehmens ausgeübt hätten, zurückgewiesen hat, bleibt seinem neuen Posten große Beachtung gewiss.
Dieser Wechsel erfolgt kurz vor der Rückkehr von Donald Trump ins Weiße Haus, einem Präsidenten, der Meta und anderen Plattformen wiederholt Zensur vorwarf. Einige Führungspersonen in der Tech-Industrie, die zuvor zurückhaltend gegenüber Trump waren, haben inzwischen den Ton geändert und suchen das Gespräch mit dem frisch gewählten Präsidenten. So wurde berichtet, dass Mark Zuckerberg, der CEO von Meta, bereits die Gelegenheit nutzen konnte, Trump in dessen Anwesen in Mar-a-Lago zu treffen und seinen Wahlsieg zu beglückwünschen.

