Was sagt Victoria Swarovski zum Nepobaby-Vorwurf?
(BANG) - Der Begriff "Nepobaby" ist längst mehr als ein Internet-Schlagwort: er steht für eine Debatte über Privilegien, Herkunft und Chancengleichheit.
Auch Victoria Swarovski sieht sich immer wieder mit diesem Vorwurf konfrontiert. Die Moderatorin, die aus einer der bekanntesten Unternehmerfamilien Österreichs stammt, bezieht nun klar Stellung. Swarovski, deren Familie mit dem gleichnamigen Kristallunternehmen ein Milliardenvermögen aufgebaut hat, kennt die Skepsis gegenüber ihrem Erfolg. Fremde begegneten ihr häufig mit Vorurteilen, wie sie selbst vor längerer Zeit im Interview mit 'Vanity Fair' einräumte. Dennoch betont sie, dass sie sich ihren Platz im Showgeschäft erarbeitet habe: Sie habe "gezeigt", dass sie trotz ihrer Herkunft "sehr, sehr fleißig" sei.
In der Sendung 'Willkommen Österreich' stellte Victoria nun außerdem klar, dass sie sich zwar immer auch ihre Familie verlassen könne, aber durchaus auf eigenen Beine stehe. "Klar würden die mich wahrscheinlich auffangen, wenn ich kompletten Blödsinn bauen würde", erklärte sie und betonte jedoch: "Ich verdiene natürlich mein eigenes Geld."
Gleichzeitig macht die 32-Jährige deutlich, dass ihr Nachname Fluch und Segen zugleich ist. Einerseits öffne er Türen, andererseits führe er zu einer permanenten kritischen Grundhaltung ihr gegenüber. Diese Ambivalenz prägt ihre öffentliche Wahrnehmung bis heute. Schon früher erklärte sie, dass es schwierig gewesen sei, sich "einen eigenen Namen" zu machen, obwohl ihr Familienname weltweit bekannt ist. "Ich bin nicht nur eine Swarovski, sondern ich bin eine Frau, die sich alles selbst erarbeitet hat", erklärte sie bereits 2022 gegenüber 'Bunte'.


