Turtle Beach Command Series: Touchscreen-Display auf Tastatur und Maus macht das Stream Deck überflüssig
Turtle Beach prescht mit der Command Series in die PC-Peripherie und bringt gleich sechs Geräte auf einmal. Drei Tastaturen bzw. Keypads, drei Mäuse – und was diese Produktreihe von generischen Gaming-Keyboards unterscheidet, ist kein RGB-Gimmick, sondern ein vollwertiges Touchscreen-Display direkt auf dem Eingabegerät. Wer bisher dachte, Peripherie-Innovation wäre ausgereizt, sieht sich hier eines Besseren belehrt.
Das Command Touch Display macht OBS-Steuerung zur Einhandsache
Herzstück der Command Series ist das Command Touch Display, das Turtle Beach in drei Geräte eingebaut hat: die Tastatur KB7 (4,3 Zoll), die Tastatur KB5 (2,4 Zoll) und die Maus MC7. Darüber schaltest du Profile um, löst Makros aus, steuerst OBS und Streamlabs oder überwachst Systemdaten – alles ohne Alt-Tab oder Drittsoftware. Für Streamer, die bisher auf ein Elgato Stream Deck gesetzt haben, liefert Turtle Beach damit eine direkt integrierte Alternative, die keinen Platz auf dem Desk frisst.
Hall-Effekt und 8K-Polling setzen die Latte für Konkurrenz wie Wooting neu
Die KB7 (209,99 €) und das Keypad KP7 (109,99 €) setzen auf Titan-Low-Profile-Hall-Effekt-Schalter mit Rapid Trigger und einer Lebensdauer von 100 Millionen Klicks. 8K-Abtastrate bedeutet 0,125 ms Latenz – exakt das Niveau, das Wooting mit der 60HE in den Mainstream gebracht hat. Die KB5 (159,99 €) fährt flache Titan-Mechanikschalter mit 1,2 mm Auslöseweg. Double-Shot-PBT-Tastenkappen, texturierte WASD-Tasten und ein aluminiumverstärktes Gehäuse zeigen: Turtle Beach hat hier nicht nur auf dem Papier aufgerüstet. Das KP7 dockt über zwei modulare Schienen direkt an die KB7 an – eine elegante Lösung für alle, die ihr Setup skalierbar halten wollen.
Die MC7 verwandelt die Maus in eine Streaming-Kommandozentrale
Bei der MC7 (159,99 €) steckt das Touchscreen-Display direkt am Körper der Maus. Tri-Mode-Konnektivität (2,4 GHz, Bluetooth, kabelgebunden) kombiniert sich mit einem Owl-Eye-Optiksensor mit 30.000 DPI und Titan-Optikschaltern. Zwei Hot-Swap-Akkus mit je 1.000 mAh – dieselben wie im Stealth Pro II – liefern bis zu 15 Stunden Laufzeit bei ausgeschalteter Beleuchtung, der Akkuwechsel kostet dich null Sekunden Ausfallzeit. 33 programmierbare Funktionen via Easy-Shift machen aus der MC7 keinen Nager, sondern einen vollwertigen Kontrollpunkt.
MC5 und MC3 holen auch den Rest des Setups ins Ökosystem
Wer kein Display auf der Maus braucht, greift zur MC5 (119,99 €): kabellos, 8K-Polling, 35 Stunden Akkulaufzeit, 29 programmierbare Funktionen und ein seitliches Scrollrad für erweiterte Profile. Den günstigen Einstieg ins System liefert die kabelgebundene MC3 (79,99 €) mit demselben 30.000-DPI-Sensor und Titan-Optikschaltern – hier sinkt die Abtastrate auf 1 kHz, was bei 79,99 € absolut fair ist.

