Wann man zerkratzte Felgen reparieren darf
Rund 90 Prozent der Schäden lassen sich gut entfernen

25. Februar 2026, 12:33 Uhr · Quelle: LifePR
Gesetzliche Richtlinien beschränken Reparaturen an zerkratzten Felgen, um die Verkehrssicherheit zu wahren.

Stuttgart, 25.02.2026 (lifePR) - Es passiert blitzschnell, dass man mit der teuren Alufelge an eine Bordsteinkante gerät. Wer die hässlichen Kratzer in einer Fachwerkstatt entfernen lassen will, muss jedoch aufpassen: Der Gesetzgeber setzt dem Reparaturwunsch enge Grenzen, denn Felgen sind erheblich belastete Teile. In ihrer neuen Ausgabe 6 erklärt die Zeitschrift auto motor und sport, welche Schäden man reparieren darf und welche nicht.

Rechtslage: Nur Kratzer bis zu einem Millimeter Tiefe dürfen entfernt werden und auch nur dann, wenn sie höchstens 50 Millimeter vom Außenhorn der Felge entfernt sind. Zudem darf die Felge nur minimal verformt sein. Liegt eine Planlaufabweichung von mehr als 0,5 Millimetern vor, darf nicht nachgebessert werden, so die 2023 veröffentlichte Richtlinie. Rückverformen oder gar Schweißen ist ebenso verboten wie eine Wärmebehandlung beim Lackieren oder Pulverbeschichten. Daniel Fuchs, Geschäftsführer der Cartec Systems und Erfinder eines TÜV-zertifizierten Verfahrens zur Aufbereitung von Felgen, schätzt im Gespräch mit auto motor und sport, dass rund 90 Prozent der Beschädigungen unter 1 mm tief sind und somit repariert werden dürfen.

Werkstattwahl: Bieten Werkstätten Schweißen oder Rückverformen von Felgen an, sollte man vorsichtig sein, denn das ist nicht erlaubt. Eine so reparierte Felge besitzt nicht mehr die Festigkeit, die der Hersteller bei ihrer Zulassung nachgewiesen hat, sie ist deshalb nicht mehr im öffentlichen Straßenverkehr zugelassen. Wirbt der Betrieb mit einer Zertifizierung, sollte man nachfragen, ob sich das Zertifikat auf die Felgenaufbereitung bezieht. Seriöse Betriebe lehnen Felgenarbeiten ab, die nicht erlaubt sind.

Aufbereitung: Bei den meisten Leichtmetallfelgen handelt es sich um glanzgedrehte Felgen. Bei ihrer Herstellung wird die Frontfläche auf einer CNC-Maschine per Diamantwerkzeug abgedreht, wodurch eine in Regenbogenfarben spiegelnde Metalloberfläche entsteht, die nur von einer Klarlackschicht geschützt wird. Diese Optik wird bei der Aufbereitung wiederhergestellt. Dazu wird die Felge zunächst gereinigt und dann abgestrahlt, um eine matte saubere Oberfläche zu erhalten. Dabei verschwinden die oberflächlichen Kratzer. Die Oberfläche der Felge wird anschließend lackiert. Dabei kann man auch unter verschiedenen Tönungen sowie zwischen Hochglanz- und Mattlack wählen.

Kosten: Je nach Werkstatt und Maschineneinsatz kostet die Aufbereitung einer Felge zwischen 150 und 280 Euro. Da neue Felgen oft wesentlich mehr kosten, lohnt sich die Aufbereitung in vielen Fällen. Felgen mit 20 Zoll oder mehr von Premium-Herstellern kosten schnell mehr als 1000 Euro.

Redakteur: Dirk Gulde

Mobile & Verkehr / Alufelgen / Fahrzeugreparatur / Verkehrssicherheit / Auto-Wartung / Rechtliche Aspekte / TÜV-Zertifizierung
[lifepr.de] · 25.02.2026 · 12:33 Uhr
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