Vossloh hebt Umsatzprognose nach Sateba-Übernahme an
Nach der erfolgreichen Übernahme des französischen Betonschwellenherstellers Sateba hat der Bahntechnikkonzern Vossloh seine Jahresprognose nach oben korrigiert. Der neue Umsatz soll nun zwischen 1,33 und 1,4 Milliarden Euro liegen, gegenüber 1,21 Milliarden Euro im Vorjahr. Vor der Übernahme kalkulierte Vossloh mit Erlösen zwischen 1,25 und 1,325 Milliarden Euro.
Auch das um Kaufpreiseffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern wird optimistischer eingeschätzt. Statt der bisher prognostizierten 110 bis 120 Millionen Euro erwartet Vossloh nun 116 bis 126 Millionen Euro. Im vergangenen Jahr lag das Ergebnis bei rund 105 Millionen Euro. Die operative Marge (bereinigtes Ebit) soll 2025 weiterhin bei 9 Prozent, mit einer Varianz von plus oder minus einem halben Prozentpunkt, liegen.
Diese Prognose berücksichtigt nicht nur die Auswirkungen der Übernahme, sondern auch aktuelle Wechselkurs- und Zollbelastungen. Ursprünglich hatte Vossloh mit einem früheren Abschluss des Geschäfts und höheren Beiträgen aus der Konsolidierung in diesem Jahr gerechnet. Die Übernahme wurde nun zum 1. Oktober abgeschlossen.

