Von der Leyen warnt vor globalem Abwärtstrend in der Wirtschaftspolitik
Am Rande des Weltwirtschaftsforums äußerte sich EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen besorgt über einen möglichen globalen Wettlauf nach unten in der Wirtschaftspolitik. Sie warnte davor, dass wirtschaftliche Instrumente wie Sanktionen, Exportkontrollen und Zölle immer häufiger zur Abwehr wirtschaftlicher und nationaler Sicherheitsrisiken eingesetzt werden könnten.
Diese Einschätzung kam kurz nach der Amtseinführung von US-Präsident Donald Trump, wobei von der Leyen auf die zunehmende geostrategische Konkurrenz zwischen den Weltmächten hinwies. Gleichzeitig betonte sie die Notwendigkeit, Innovationen nicht durch restriktive Maßnahmen zu behindern.
Von der Leyen rief zur internationalen Zusammenarbeit auf, um den drohenden Abwärtstrend zu verhindern. Sie warnte eindringlich davor, die Verbindungen in der globalen Wirtschaft zu zerstören und plädierte stattdessen für eine Modernisierung der Regeln, um weiterhin gegenseitigen Nutzen für die Bürger zu schaffen.
Unterdessen signalisierte Präsident Trump, dass er bereit sei, das US-Handelsdefizit mit der Europäischen Union durch Zölle oder vermehrte Energieexporte auszugleichen.

