Vom Alltag bis Autofahren: Ein Rollstuhl, der mehr kann
Neun Jahre Erfahrung, tausende Kilometer und ein klares Fazit: Für Ulrike ist der Paravan PR 50 weit mehr als ein Hilfsmittel – er ist ihr Schlüssel zu Selbstständigkeit und gelebter Mobilität.
Pfronstetten-Aichelau, 28.05.2026 (lifePR) - Der Rollstuhl ist für Ulrike weit mehr als ein Fortbewegungsmittel – er ist ihr zentraler Begleiter im Alltag. Vom Aufstehen bis zum Schlafengehen sitzt sie im Paravan PR 50. Gleichzeitig ist er auch ihr Fahrersitz im Auto. „Wenn es ein Problem gibt, kann ich das direkt klären und muss nicht extra zum Sanitätshaus“, sagt sie. Besonders schätzt sie den direkten Kontakt und das Alles-aus-einer-Hand-Prinzip. Denn neben dem Rollstuhl ist sie auch mit einem individuell angepassten Fahrzeug von Paravan unterwegs – gesteuert über einen 4-Wege-Joystick. Die Kombination ist für sie unverzichtbar, vor allem für den Weg zur Arbeit: 28 Kilometer von ihrem Wohnort entfernt.
Ulrike ist seit neun Jahren Paravan-Kundin. Ihre Mobilitätsreise begann mit einem Elektrorollstuhl – damals noch mit dem Modell Piccolino. Ein treuer Begleiter, mit dem sie ihren Alltag in ihrer Heimatstadt selbstständig meistern konnte. „Alles – einkaufen, Besorgungen machen. Die Lebensmittel kann ich einfach auf die Fußstütze stellen, das ist sehr praktisch. Man kann so relativ viel nach Hause transportieren“, erzählt sie. Heute nutzt sie ein neues Modell: den Paravan PR 50.
Ein Rollstuhl für Alltag und Beruf
Ihr Rollstuhl ist exakt auf ihre Bedürfnisse abgestimmt – mit einem individuell angepassten Sitzsystem sowie elektrischer Lift- und Kantelfunktion. „Wenn Menschen um mich herumstehen, kann ich auf Augenhöhe hochfahren – dann bin ich nicht nur dabei, sondern mittendrin.“ Gerade für Kommunikation und Teilhabe ist das ein entscheidender Unterschied. Auch im Arbeitsalltag als Verwaltungsangestellte in einer sozialen Einrichtung in Maria Berg sorgt der Lift für mehr Flexibilität. Die Kantelfunktion nutzt sie gezielt zur Entlastung: „Ich kann mich aktiv nach hinten setzen und Druck rausnehmen.“ Wichtig sind für sie zudem ein eher festes Sitzkissen sowie die Möglichkeit, sich stabil nach hinten zu positionieren – gerade mit Blick auf ihren Rücken.
Viele kleine Details machen für Ulrike den Unterschied. Die höhenverstellbaren Fußstützen etwa: „Für den Komfort. Ich möchte zum Lesen auch mal so sitzen, dass ich die Füße näher zum Körper ziehen kann.“ Auch beim Autofahren sorgt das für zusätzlichen Halt. Neu sind die Protektoren, die vom vorderen in den hinteren Oberschenkelbereich versetzt wurden: „Damit ich gerade sitzen kann, auch wenn ich mal nicht so fit bin und etwas nach vorne rutsche.“
Einmal hatte sich das Tachometer ihres alten Rollstuhls bereits auf Null gestellt, berichtet sie. Insgesamt hat sie in den neun Jahren rund 11.000 Kilometer zurückgelegt. Und manchmal wird es auch abenteuerlich: „Einmal bin ich mit einer Freundin um eine Kiesgrube gefahren – ungeplant. Wenn ich gewusst hätte, wie es da aussieht, hätte ich das nicht gemacht“, sagt sie und lacht. „Aber es hat funktioniert.“
Mobilität als Gesamtsystem
Was für Ulrike selbstverständlich wirkt, ist das Ergebnis eines perfekt abgestimmten Zusammenspiels – und einer Lösung, bei der alles ineinandergreift: Mit ihrem PR 50 fährt sie über einen Kassettenlift direkt vor das Lenkrad ihres VW T6. Gesteuert wird das Fahrzeug über das digitale Fahr- und Lenksystem Space Drive – per 4-Wege-Joystick.
Knapp 93.000 Kilometer hat sie damit bereits zurückgelegt. Sekundärfunktionen wie Blinker oder Scheibenwischer bedient sie über das Paravan Touch-System oder per Sprachsteuerung. Ist ihre zehnjährige Freundin an Bord, übernimmt sie das Kommando: „Blinker rechts, Blinker links.“ Vor dem Umstieg auf Space Drive war sie mit einer Linearhebellenkung unterwegs. „Mit dem Joystick ist es deutlich einfacher, auch lange Strecken zu fahren.“
„Mobilität ist alles“
Rollstuhl und Fahrzeug sind die Grundlage für Ulrikes selbstbestimmtes Leben.
„Mobilität ist alles – soziale Kontakte, Freiheit, Unabhängigkeit.“ Und genau das lebt sie jeden Tag: „Ich kann spontan entscheiden, wohin ich fahre – und bin vor Ort mit dem Rollstuhl genauso flexibel.“


