Verteidigungsministerium beruhigt Bedenken um 'Kill Switch' bei F-35-Kampfjets
Das Verteidigungsministerium hat jüngsten Spekulationen über eine Fernabschaltungsmöglichkeit der für die Bundeswehr vorgesehenen F-35-Kampfflugzeuge entschieden widersprochen. Ein Sprecher des Ministeriums betonte, dass die verbreiteten Vermutungen über einen sogenannten 'Kill Switch' unbegründet seien. Diese Behauptungen seien schlichtweg falsch, stellte er klar.
Es sei jedoch zu beachten, dass beim Erwerb eines kompletten Waffensystems logistische und digitale Abhängigkeiten entstünden. Die Vertragsausgestaltung erfolge immer mit dem Ziel, die Einsatzbereitschaft sicherzustellen, so der Sprecher weiter. Dennoch würden Details dieser Verträge aus Gründen der Geheimhaltung nicht öffentlich gemacht.
Entgegen anderslautender Berichte dementierte der Sprecher Gerüchte über ein Krisentreffen im Ministerium bezüglich der US-Waffen. Aktuell arbeiten acht Staaten an der Weiterentwicklung der F-35, und 14 NATO-Mitgliedsländer setzen auf das Flugzeug, wobei insgesamt 20 Staaten weltweit die Maschine nutzen. Er versicherte, dass es keinerlei Anzeichen dafür gebe, dass getroffene Vereinbarungen oder Unterstützungen infrage gestellt werden.
Die Bundesregierung hat die Beschaffung von 35 dieser Tarnkappenjets beschlossen, um im Rahmen der nuklearen Teilhabe Deutschlands innerhalb der NATO ihre Abschreckungsfähigkeit durch den Zugriff auf US-Atombomben zu sichern.

