Verhaltener Start ins Jahr: Redcare trotzt schwachem MDax mit E-Rezept
Die Aktien des E-Rezept-Spezialisten Redcare begannen den Freitag zunächst vielversprechend mit einem Plus von bis zu 3,9 Prozent. Doch trotz erfreulicher Quartalszahlen geriet auch dieses Papier im Verlauf des Handelstags unter Druck.
Am Ende notierte die Aktie mit einem Verlust von 1,3 Prozent, was jedoch im Vergleich zur allgemeinen Schwäche des MDax mit einem Rutsch von 2,7 Prozent fast noch stabil anmutet. Das Unternehmen konnte im ersten Quartal des Jahres satte Wachstumszahlen vorweisen, insbesondere dank einer Stärkung im elektronischen Rezeptgeschäft, das besonders in Deutschland floriert.
Analysten lobten die bisherige Jahresperformance von Redcare. So erklärte Martin Comtesse von Jefferies, dass der Start ins Jahr solide gelungen sei und die deutsche Marktdominanz beim E-Rezept weiter gestärkt wurde. Positiv gestimmt ist auch Michael Heider von Warburg Research.
Er hob sein Kursziel von 178 auf 195 Euro an und empfiehlt wie sein Kollege Comtesse weiterhin den Kauf der Aktie. Beide Analysten glauben, dass Redcare auf gutem Wege ist, seine Jahresziele zu erreichen. Der aktuelle Kurs von 122,10 Euro bleibt jedoch sowohl von den Kurszielen der Analysten als auch vom im November 2021 verzeichneten Höchststand von über 171 Euro deutlich entfernt.

