Veganz Group AG: Strategische Maßnahmen führen zur Verlustminderung
Die Veganz Group AG verzeichnet für das Geschäftsjahr 2024 eine signifikante Verbesserung ihrer finanziellen Performance, wobei das vorläufige EBITDA auf minus 2,3 Millionen Euro geschätzt wird, im Vergleich zu einem Verlust von 6,2 Millionen Euro im Vorjahr. Hintergrund dieser positiven Entwicklung sind gezielte Kosteneinsparungen und die Aktivierung einer Forderung in Höhe von 6,26 Millionen Euro durch die VeGreat LLC. Die rechtliche Durchsetzung dieser Forderung wird durch eine potenzielle Zusammenarbeit mit einem Prozessfinanzierer unterstützt.
Obwohl sich die strategische Fokussierung auf neue Produktionsanlagen und margenstarke Produkte—wie Mililk und Peas-on-Earth—auszahlt, führte dies im bisherigen Kernsegment zu einem Umsatzrückgang auf 10,8 Millionen Euro. Nicht bediente Aufträge im Wert von 7,0 Millionen Euro untermauern die Herausforderung, der gestiegenen Marktnachfrage gerecht zu werden. Doch durch entschlossene Kostensparmaßnahmen konnten diese Einbußen weitgehend ausgeglichen werden.
Um einen nachhaltigen Übergang in die Gewinnzone zu gewährleisten, hat der Vorstand ein weiteres Programm zur Reduzierung der Strukturkosten um 30 Prozent beschlossen. Diese Maßnahmen werden konzernweit bis Ende 2025 umgesetzt und sollen ab dem vierten Quartal desselben Jahres ihre volle Wirkung entfalten, auch wenn zusätzliche Mitarbeiter in Produktion sowie Forschung und Entwicklung eingestellt werden. Der testierte Jahresabschluß für 2024 wird am 13. Mai 2025 erwartet.

