Valentinstag 2025: Preissprung bei Klassikern sorgt für Schnappatmung

Romantiker müssen dieses Jahr tief in die Tasche greifen, wenn sie ihren Liebsten mit traditionellen Geschenken zum Valentinstag überraschen wollen. Aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes zufolge, sind die Preise für Pralinen im Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr um satte 17,8 Prozent gestiegen. Auch Liebhaber von Blumensträußen müssen tiefer in den Geldbeutel greifen, denn Schnittblumen haben sich um 5,3 Prozent verteuert. Zum Vergleich: Die Gesamtverbraucherpreise legten im gleichen Zeitraum lediglich um 2,2 Prozent zu.
Doch nicht nur die klassischen Präsente belasten das romantische Budget. Auch ein Abend in gemütlicher Runde oder ein Dinner zu zweit in Restaurants, Cafés oder Bars zehrt an der Geldbörse. Die Kosten für Speisen und Getränke stiegen 2025 um 3,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Eine Reduzierung der Mehrwertsteuer zu Jahresbeginn sollte eigentlich für Entlastungen sorgen, doch viele Gastronomen lassen diese Sparvorteile nicht bei den Gästen ankommen.
Langfristig betrachtet zeigt sich ein noch dramatischeres Bild: Pralinen kosten 2025 nahezu 42 Prozent mehr als vor fünf Jahren; bei Schnittblumen liegt die Preissteigerung bei beachtlichen 38 Prozent, während sich die Ausgaben für Restaurantbesuche um fast ein Drittel erhöhten. Im selben Zeitraum stiegen die Verbraucherpreise insgesamt um etwa 22 Prozent.

