uvex strukturiert sich neu: Warburg Pincus übernimmt das Steuer
Der fränkische Traditionshersteller uvex, bekannt für seine hochwertigen Schutz- und Spezialausrüstungen, hat einen bedeutenden Schritt in seiner Unternehmensentwicklung angekündigt. In einem wegweisenden Deal wird die Private-Equity-Firma Warburg Pincus die Mehrheitsanteile an dem Unternehmen erwerben. Die Gründungsfamilien Winter und Grau behalten jedoch einen beachtlichen Minderheitsanteil und bleiben so weiterhin ein integraler Bestandteil des Unternehmens.
uvex, vor 99 Jahren von Philipp Winter in Fürth ins Leben gerufen, hat sich mit erstklassigen Produkten im Bereich der Sportausrüstung einen Namen gemacht. Während die Marke vor allem für ihre Skibrillen und Skihelme bekannt ist, liegt der Schwerpunkt des Umsatzes eindeutig auf der Spezialausrüstung für den Arbeitsschutz.
So erwirtschaftet uvex mehr als 80 Prozent seiner Erlöse in diesem Segment, was im letzten Geschäftsjahr zu einem Umsatz von 666 Millionen Euro führte – einem Anstieg von 1,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Entscheidung zur Zusammenarbeit mit Warburg Pincus wird als strategischer Schritt betrachtet, um die Weichen für zukünftiges Wachstum und Stabilität zu stellen.
"Unsere Vision ist es, die Widerstandsfähigkeit unserer Gruppe zu stärken und weiterhin die erste Wahl für unsere Kunden zu bleiben", erläuterte Geschäftsführer Michael Winter die Beweggründe. Die endgültige Zustimmung der Wettbewerbsbehörden steht noch aus, aber die Weichen sind gestellt.

