USA und Israel: Militärische Spannungen mit Iran eskalieren
Die Vereinigten Staaten haben sich überraschend den Militäraktionen Israels gegen den Iran angeschlossen und unterirdische iranische Atomanlagen angegriffen. Diese Entwicklungen unter der Führung von US-Präsident Donald Trump schüren weltweit Ängste vor einer möglichen Ausweitung des Konflikts im Nahen Osten. Mit dem unverhofften militärischen Einsatz ignorierten die USA die europäischen Alliierten, die kurz zuvor noch Dialoge mit Teheran geführt hatten.
Laut Militärangaben wurden während der Operation "Mitternachtshammer" von US-Tarnkappenbombern 14 bunkerbrechende Bomben des Typs GBU-57 abgeworfen, mit den Standorten Fordo und Natanz als Hauptziel. Auch die Urananreicherungsanlagen in Isfahan wurden von einem US-U-Boot beschossen. Ungeachtet der militärischen Aktionen bleiben die USA gesprächsbereit, während europäische Staatschefs wie Merkel, Macron und Starmer den Iran zur Rückkehr an den Verhandlungstisch aufriefen, um ein umfassendes Abkommen zur nuklearen Abrüstung zu erreichen.
In Iran provozierten die Angriffe staatlich organisierte Proteste, an denen laut der Nachrichtenagentur Fars auch Präsident Massud Peseschkian teilnahm. Der Iran drohte seinerseits mit möglichen Gegenangriffen und beschuldigte die USA, lediglich die Sprache der Gewalt zu verstehen. Die Straßen von Hormus könnten dabei zum Spielball dieser Drohungen werden, was wichtige Öltransporte gefährdet.
Der genaue Umfang der Schäden an den Atomanlagen bleibt vorerst unklar, doch erste Satellitenbilder deuten auf massive Einschläge hin. Die Internationale Atomenergiebehörde IAEA bestätigte jedoch, dass keine schädlichen Strahlungen freigesetzt wurden. Trump verteidigte die Angriffe dennoch in einer White-House-Ansprache und drohte mit weiteren Maßnahmen, falls Iran nicht den Weg des Friedens einschlägt.
Internationale Stimmen, darunter die Vereinten Nationen und westliche Regierungen, mahnen zur Besonnenheit und einer diplomatischen Lösung. Russland kritisierte die US-Maßnahme aufs Schärfste, während arabische Länder ihre Sorge äußerten, selbst in den Konflikt hineingezogen zu werden.
Nach den jüngsten Ereignissen bleibt das internationale Bemühen um Frieden und Stabilität im Nahen Osten von zentraler Bedeutung, doch die Spannungen sind auf einem neuen Höhepunkt.

