USA und Israel: Hoffnung auf Gaza-Deal noch vor Wochenfrist
US-Präsident Donald Trump äußert Optimismus hinsichtlich eines bevorstehenden Abkommens im Gaza-Konflikt. Vor Journalisten zeigte er sich zuversichtlich, dass eine Einigung bereits diese Woche erzielt werden könnte. Der Präsident der Vereinigten Staaten plant ein weiteres Treffen mit Israels Premierminister Benjamin Netanjahu im Weißen Haus – das dritte innerhalb der letzten sechs Monate, ein Zeichen der engen Beziehungen zwischen den beiden Nationen.
Netanjahu zeigte sich vor seiner Reise zu den Gesprächen in Washington entschlossen, den Vermittlungsprozess weiterzuführen, obwohl er die Forderungen der Hamas, der islamistischen Organisation in Gaza, als unhaltbar zurückwies. Dennoch entsandte Israel eine Delegation nach Doha, um mit Unterstützung von Katar und Ägypten indirekte Verhandlungen fortzusetzen. Die USA spielen hier eine zentrale Vermittlerrolle, da direkte Gespräche zwischen Israel und der Hamas bisher ausgeschlossen sind.
Präsident Trump betonte vor dem Zusammentreffen seine Hoffnung, dass der jüngste Vorschlag zeitnah zur Freilassung von Geiseln führen könnte. Berichten zufolge beinhaltet der Plan die Entlassung von zehn lebenden Geiseln im Austausch gegen palästinensische Häftlinge. Mindestens 20 Geiseln gelten nach israelischen Erkenntnissen noch als am Leben, während der Verbleib weiterer Opfer unklar bleibt.
Zusätzlich befinden sich 28 verstorbene Entführungsopfer weiterhin in Gaza. Der Ausgangspunkt des Konflikts war ein Angriff der Hamas und anderer islamistischer Fraktionen auf Israel am 7. Oktober 2023, der zu erheblichen Opfern auf beiden Seiten führte. Laut Gesundheitsbehörde der Hamas sind in Gaza mehr als 57.000 Palästinenser ums Leben gekommen, doch die Angaben bleiben schwer verifizierbar und unterscheiden nicht zwischen Zivilisten und militanten Kämpfern.

