USA betonen Friedenswillen: 'Amerika zuerst ist niemals Amerika allein'
Auf der Münchner Sicherheitskonferenz hat Keith Kellogg, der US-Sonderbeauftragte, die Entschlossenheit der Vereinigten Staaten hervorgehoben, den Krieg in der Ukraine zu beenden. Dennoch blieb er ausweichend, als es um die Frage nach der Beteiligung europäischer Verbündeter an den Verhandlungen ging.
Ohne konkret auf die Rolle Europas einzugehen, brachte er in seiner Antwort eher mehr Fragen als Klarheit. Kellogg reagierte auf die Frage, ob Europa bei den Friedensgesprächen ausgeschlossen werde, mit der Aufforderung zur Definition: 'Definieren Sie am Tisch.' Er unterstrich, dass US-Präsident Donald Trump nicht im Alleingang agieren werde. Dies sei nie gesagt worden; die Bedeutung der Begriffe sei entscheidend.
Mit der Feststellung 'Amerika zuerst ist niemals Amerika allein' bekräftigte Kellogg, dass potentielle Friedensvereinbarungen nicht nur durchführbar, sondern auch ausgewogen und gerecht sein sollen. Andrij Sybiha, der ukrainische Außenminister, zeigte sich in der Diskussionsrunde hoffnungsvoll, verlangte jedoch Klarheit bei den verwendeten Begriffen.
Er betonte, dass ein gerechter, umfassender und langanhaltender Frieden angestrebt werde, nicht bloß die Abwesenheit von Krieg. Für die Ukraine ist der Weg zum Frieden eng mit Stärke verbunden, und Sybiha rief Europa dazu auf, ebenfalls Stärke zu demonstrieren.

