US-Zölle: Schweizer Regierung bewahrt kühles Haupt
Die Schweiz sieht sich angesichts der von US-Präsident Donald Trump angekündigten neuen Zollregelungen mit einem beachtlichen Anteil von 31 Prozent in besonderem Maße betroffen. Im Gegensatz zur EU-Kommission, die mit Besorgnis reagierte, zeigt sich die Schweizer Regierung gelassen. Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter äußerte auf der Plattform X, dass man die Entscheidung der USA zur Kenntnis nehme.
Diese besonnene Haltung findet Zustimmung bei Ed McMullen, einem engen Vertrauten Trumps und ehemaligen US-Botschafter in Bern. In einem Gespräch mit der 'Weltwoche' erklärte er, dass Keller-Sutter den richtigen Ansatz gewählt habe. Der Unternehmer ist der Ansicht, dass die Schweiz, sobald sie die Bedeutung ihrer Handelspartnerschaft mit den USA betont, mit einem weiteren Wachstum des Handelsvolumens rechnen könne.
McMullen lobte die pragmatische Reaktion der Bundespräsidentin und scheint zuversichtlich, dass der transatlantische Handel dadurch nicht ins Stocken gerät. Die schweizerische Gelassenheit könnte somit als strategisches Signal im komplexen internationalen Handelsgefüge verstanden werden.

